Kreis Heinsberg: Kriminalität: Weniger Fälle, höhere Aufklärungsquote

Kreis Heinsberg : Kriminalität: Weniger Fälle, höhere Aufklärungsquote

Die Gesamtkriminalität im Kreis Heinsberg ist im vergangenen Jahr zurückgegangen: Die Zahl der Fälle sank von 16.004 im Jahr 2008 auf 15.805 im Jahr 2009, ein Rückgang um 1,24 Prozent.

Die Aufklärungsquote stieg von 47,9 Prozent im Jahr 2008 auf 49,8 Prozent im Jahr 2009, liegt damit allerdings leicht unter dem NRW-Wert von 50,8 Prozent. Diese Zahlen gaben Landrat Stephan Pusch und Kriminaloberrat Stephan Wey, Leiter der Direktion Kriminalität in der Kreispolizeibehörde Heinsberg, am Freitag bei einem Pressegespräch bekannt.

Die Kriminalitätshäufigkeitszahl - sie gibt als Belastungsgröße und Vergleichsgrundlage die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner an - liegt im Kreis Heinsberg mit 6174 weiter unter dem Landeswert von 8133 in Nordrhein-Westfalen. Im Kreis ging sie leicht zurück (2008: 6231), im Land stieg sie leicht an (2008: 8075).

Das „Sorgenkind” im Kreis Heinsberg ist der Deliktbereich der Wohnungseinbrüche. Ihre Zahl stieg um knapp 18 Prozent an - von 804 auf 947 Fälle; von ihnen blieben 340 im Versuchsstadium stecken (2008: 349).