Kreis Heinsberg: Kreissparkasse übergibt Spendenschecks an Wohlfahrtsverbände

Kreis Heinsberg : Kreissparkasse übergibt Spendenschecks an Wohlfahrtsverbände

Spendenschecks in Höhe von insgesamt 360.000 Euro haben Landrat Stephan Pusch als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Heinsberg, und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Lothar Salentin, am Donnerstag im Heinsberger Kreishaus an Vertreter von sechs Wohlfahrtsverbänden übergeben.

Von der Spendensumme in Höhe von 360.000 Euro gehen 229.700Euro an den Caritasverband, 96.700 Euro an die Arbeiterwohlfahrt, 10.300 Euro an das Deutsche Rote Kreuz, 8700Euro an das Diakonische Werk, 8200Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund und 6400 Euro an den Paritätischen Wohlfahrtsverband. Hinzu kam eine Spende in Höhe von 76.483 Euro für die Schuldnerberatung in Hückelhoven; 36.483 Euro davon stammen aus einem Umlagefonds des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes.

Lothar Salentin wies darauf hin, dass die Mittel - neben der Schuldnerberatung - vor allem in Erziehungs- und Suchtberatungsstellen sowie in ambulanten Diensten Verwendung finden werden. „Hier werden, unterstützt auch durch ehrenamtliche Kräfte, Dienstleistungen erbracht, die ein wichtiges Angebot für Hilfesuchende in unserem Kreis darstellen”, betonte er.

„Diese Dienstleistungen sind für unsere Gesellschaft besonders wichtig, ja sogar unverzichtbar.” Der Sparkassenchef bedankte sich bei den Vertretern der Verbände und der Schuldnerberatung für ihre hervorragende Arbeit und bat, diesen Dank auch an die Mitarbeiter weiterzugeben.

Man habe in den zuständigen Gremien beschlossen, diese Politik auch in den nächsten Jahren fortzusetzen, betonte Pusch im Rahmen der Spendenübergabe. Würde man alle Ausschüttungen übers Jahr addieren, komme die Kreissparkasse inklusive der Stiftungs- und PS-Zweckertragsmittel auf eine Spendensumme von rund 1,4 Millionen, rechnete Salentin vor. Leider könne aber auch damit nicht jeder Wunsch berücksichtigt werden. Mit der Bildung wechselnder Schwerpunkte versuche man aber, immer wieder andere Bereiche einzubeziehen.

„Dieses Geld ist ein Schub für unsere Ehrenamtler”, bedankte sich Wilfried Mercks für den DRK-Kreisverband.

Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre die Arbeit der Schuldnerberatung gar nicht möglich, erklärte Wolfgang Meier. „Für uns ist es lebenswichtig, dass wir von Ihnen unterstützt werden”, pflichtete ihm Dr. Thomas Kressner vom Diakonischen Werk bei, das zugleich einer der Träger der Schuldnerberatung ist.

Da die Armut im Kreis immer weiter steige, werde immer mehr Geld gebraucht, erklärte Gottfried Küppers, Geschäftsführer des regionalen Caritasverbandes. Der Strom der Hilfe und Rat suchenden Menschen werde immer größer und er wisse derzeit nicht, wie dieser künftig bewältigt werden könne.

„Ohne ehrenamtliche Unterstützung werden wir die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht schultern können”, dankte auch Corinna Beck für den Paritätischen Wohlfahrtsverband für die Unterstützung. Im Namen der Arbeiterwohlfahrt sagte Dieter Meurer Dank und im Namen des Arbeiter-Samariter-Bundes Martin Uhle.