Kreis Heinsberg darf auf EU-Mittel hoffen

Kreis Heinsberg darf auf EU-Mittel hoffen

Kreis Heinsberg. Die neue Landesregierung hat den Kreis Heinsberg erneut für das EU-Förderprogramm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” angemeldet.

Der Zeitraum der Förderung reicht bis 2008. Diese Information erhielten jetzt die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Heinsberg, Dr. Gerd Hachen und Bernd Krückel, vom zuständigen Finanzministerium. Zu den Fördergebieten gehören demnach im Wesentlichen die Gebiete der ehemaligen Zechen- und Stahlstandorte des Landes, also der größte Teil des Ruhrgebietes und der Kreis Heinsberg.

Mit einem Beschluss der rot-grünen Bundesregierung aus 2003 sollte das Programm für die alten Bundesländer eigentlich auslaufen. Dieser Entscheidung hatten sich die Bundesländer im Bundesrat erfolgreich widersetzt. Für das Jahr 2005 stehen NRW-weit rund 28,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Heinsberger Landtagsabgeordnete Bernd Krückel, stellvertretender Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtages, erklärt: „Mit den Mitteln der EU-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" können Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Tourismusgewerbe sowie wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben gefördert werden. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in unserer Region gestärkt und neue Arbeitsplätze können geschaffen und vorhandene Arbeitsplätze gesichert werden.”