Kreis Düren: Kreis Düren wird Mitglied im Netzwerk „Filmstadt NRW”

Kreis Düren : Kreis Düren wird Mitglied im Netzwerk „Filmstadt NRW”

Der Kreis Düren wird im Juni als 35. Mitglied in das Netzwerk Filmstädte NRW aufgenommen. Das hat die Filmstiftung NRW bekanntgegeben.

„Mit seinen Städten und Gemeinden bietet der Kreis Düren eine Vielzahl von Locations”, freute sich Michael Schmid-Ospach, Geschäftsführer der Filmstiftung NRW. Dabei strich er insbesondere die vom Kreis initiierte Filmautobahn in Aldenhoven heraus, auf der seit viereinhalb Jahren Action-Szenen gedreht werden. Dreharbeiten, so Schmid-Ospach, bedeuteten nicht nur Einnahmen für die örtlichen Unternehmen, sondern dank der Filme zugleich kostenlose Werbung. Insofern lohne sich die Mitgliedschaft doppelt. Der Verbund war von der Film Commission NRW gegründet worden.

Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Bewerbung auf den Weg gebracht hatte, regierte höchst erfreut auf die gute Nachricht. „Der Kreis Düren hat zwischen Titz und Heimbach so viele filmreife Flecken, die man einfach anbieten muss. Dank unserer Mitgliedschaft im Netzwerk hängt es künftig nicht mehr von Zufällen ab, ob Produzenten den Kreis Düren als Drehort entdecken. Die Chancen, die sich uns bald bieten, werden wir aktiv nutzen”, kündigte der Landrat an.

Der Kreis hatte als Beispiele möglicher Drehorte Bilder der mittelalterlichen Burgen in Nideggen und Heimbach in seine Bewerbungsmappe gelegt, des Nationalparks samt Rursee sowie der Tagebaue Inden und Hambach und des Indemannes. Zudem hatte er auf die Zitadelle in Jülich und Düren als Stadt der 50er Jahre aufmerksam gemacht.