Erkelenz: Krankenhaus bittet jetzt zur Kasse

Erkelenz : Krankenhaus bittet jetzt zur Kasse

Die Zeit des kostenfreien Parkens auf allen Abstellplätzen des Erkelenzer Krankenhauses sind vorbei.

Zunächst gibt für den kleinen Parkplatz an der Ecke Goswinstraße/Tenholter Straße eine Gebührenpflicht. In einigen Wochen soll dann auch der Parkplatz an der Tenholter Straße bewirtschaftet werden. Dies erklärte der Verwaltungsdirektor der Hermann-Josef-Stiftung, Wolfgang Salz, im Gespräch mit der Erkelenzer Volkszeitung.

„Wir müssen Parkplätze schaffen für Notfälle und für die Patienten, die zur ambulanten Behandlung kommen”, erläuterte Salz den Grund für die kostenpflichtige Reglementierung. Die Krankenhausverwaltung habe festgestellt, dass diese attraktiven, stadtnahen Krankenhausparkplätze vermehrt von Mitarbeitern und oftmals auch von Fremdparkern dauerhaft besetzt sind.

„Das kann nicht im Sinne der Patienten sein, die lange Wege laufen müssen, weil die nahen Parkplätze belegt sind.”

In Absprache mit der Mitarbeitervertretung führte Salz die Parkgebührenpflicht ein: „Und zwar ganztägig rund um die Uhr.” Denn auch nachts seien die Parkplätze bei Krankenhausfremden begehrt. „Eine Reglementierung geht nur übers Geld”, meinte Salz.

Mit der Stadt Erkelenz sei vereinbart worden, dass die städtischen Kontrolleure die Einhaltung der Gebührenpflicht beaufsichtigen.

Die jetzt eingeführte Gebührenpflicht für Parkplätze am Krankenhaus sei in anderen Orten längst Gepflogenheit, meinte Salz. Es würden allerdings noch genügend Parkplätze im Bereich des Schnellers für Besucher kostenlos angeboten, beruhigte er diejenigen, die befürchten, auf allen Stellplätzen zur Kasse gebeten zu werden.

„Wir müssen für einen schnellen Umschlag der nahen Plätze sorgen und eine Möglichkeit für Patienten schaffen.” Die ersten Erfahrungen bestätigen das Ziel: „Jetzt gibt es immer ein oder zwei freie Parkplätze”, hat Salz festgestellt.