Erkelenz-Katzem: Konzert: Rock vom Feinsten ohne Gage

Erkelenz-Katzem : Konzert: Rock vom Feinsten ohne Gage

Zu einem mehrstündigen Rockkonzert lud die Sportgemeinschaft Viktoria Katzem und Germania Kückhoven ein.

Fünf Bands der Grenzland-Groove-Initiative hatten sich dazu bereit erklärt, ohne Gage zu spielen.

Dieser informelle Zusammenschluss von Rockmusikern aus der Region hat es sich auf die Fahne geschrieben, jugendliche Subkultur in ihrer musikalischen Ausprägung zu unterstützen und Konzerte zu organisieren.

Einen Rahmen für den fünften Grenzland-Groove schuf die Sportgemeinschaft, die ein Highlight abseits vom Fußballplatz bieten und die gemeinschaftliche Kasse aufbessern wollte.

Als Eisbrecher war die Nachwuchsband „F.A.N.” aus Erkelenz dabei. Julien Altmann (vocals/Solo-Gitarre), Sven Fellmann (Rhythmus-Gitarre), Tim Nolten (Bass) und Jannis Nolten (drums) überzeugten mit durchdachten deutschen Texten zu rockigen und funkigen Klängen.

Ihre Fans sprachen die Jugendlichen mit Themen wie „Der Schmarotzer” oder „Der Kater danach” an, wie begeisterter Applaus der leider nicht sehr zahlreich anwesenden Rockliebhaber bewies.

Im Anschluss betrat „Syndicate” aus Erkelenz, bestehend aus Emmanuel Tsapakis (vocals), Stephan Esser (Gitarre), Herry Beyers (Gitarre), Schorsch Beyers (Bass) und Dietmar Joswig (drums) die Bühne. In dieser Formation rocken sie erst seit zwei Monaten zusammen und covern Hardrock aus den letzten 30 Jahren, wie zum Beispiel ZZ-Top.

Zum Pogo bat „Caught My Breath” aus Wegberg. Mit ihrem Hardcore-Punk brachten Marcel Kohnen (vocals), Martin Hummel (Leadgitarre), Christian Asma (Rythmus-Gitarre), Arndt Boscheinen (Bass) und Bastian Wenzel (drums) richtig Stimmung in den Bürgersaal.

Mit schnellen und punkigen Riffs, Breaks, melodiösen und härteren Klängen feierten die Musiker auf der Bühne. Weiter ging es mit dem Strange Metal der Band „NO´XQ´S” aus Erkelenz. Dies sind Thorsten Froesch (vocals/Gitarre), Rodolfo Mohren (Gitarre), Markus Jansen (Bass) und Karl-Heinz Jansen (drums).

Mit wuchtigen Klängen beendeten sie ihre „Strange Ways-Tour”. Ein „Heimspiel” hatte „Shitheadz” aus Mönchengladbach um Frontmann Christoph Birx. Birx (vocals), Guido Reuß (Gitarre), Mark Neschen (Bass) und Oliver Beck (drums) heizten dem Publikum mit rockigen Tönen ein, wobei der Einfluss von Bands wie „Motörhead”, „Corrosion of Conformity” oder „Kyuss” zu erahnen waren, aber zu einem ganz eigenen Stil umfunktioniert wurden.

Ihr Können zeigte, warum sie im September letzten Jahres Bands wie „Motörhead” und „Anthrax” supporten durften.