Wegberg-Arsbeck: Klasse Rockspektakel zu taschengeldfreundlichen Preisen

Wegberg-Arsbeck : Klasse Rockspektakel zu taschengeldfreundlichen Preisen

Die Veranstalter des 13. Rockfestivals im Zelt in Arsbeck-Büch dürften auch in diesem Jahr mit den Besucherzahlen mehr als zufrieden gewesen sein.

Ein hochkarätiges Rockprogramm mit bekannten und beliebten Bands der Region sowie herrliches Wetter mit angenehmen Temperaturen sorgten für ein gelungenes Musikspektakel.

Der Spielmannszug und der Schützenverein Büch hatten dabei den Besuchern nicht zu viel versprochen: Die durften sich nämlich wieder auf ganz besondere Auftritte und noch bessere Live-Musik freuen.

Den Veranstaltern, allen voran Leo Heppener, war es gelungen, gleich drei namhafte Rockbands für den Abend zu gewinnen.

Den Anfang des 13. Rockfestivals im Zelt bestritt die Band „Wide Open Eyes” mit Markus Schlack (Gesang, Perkussion), Stefan Jennissen (Keyboards, Gesang), Ralf Meyer (Gitarre, Gesang), Frank Krekelberg (Gitarre), Roger Geraedts (Bass) und Oliver Heinen (Schlagzeug).

Das Sextett brachte das Zelt schnell zum Kochen. Das Publikum zeigte sich von dem vielseitigen Repertoire, das von Rock und Pop über Balladen bis hin zu aktuellen Chartbreakern reicht, begeistert. Nach diesem gelungenem Auftakt folgte eine nur kurze Verschnaufpause für die Zuhörerschar im voll besetzten Zelt.

Kurze Umbaupause

Denn nach einer kurzen Umbaupause folgte der Auftritt der Cover-Rock-Band „Straight Ahead” mit Klaus Holten (Vocals, Guitar), Christoph Herfs (Guitar), Jörg Melchers (Guitar, Vocals), Happy Heppener (Keyboards, Vocals), Uli Krämer (Bass, Vocals) und Frank Rademacher (Drums, Vocals). Mit bekannten Rockhits von Metallica, van Halen, 10CC und Bryan Adams hatte die Band das Publikum auf ihrer Seite.

Den Abschluss der langen Rocknacht bildete durchaus als Höhepunkt die Band „M.O.D” in der Besetzung Roland Loven (Schlagzeug), Jörg Melchers (Gitarre), Ralf Beenen (Bass), Michael Vogel (Gitarre) und Dietmar Thelen (Gesang). Alle Bandmitglieder spielten übrigens vorher schon in andern Bands im Heinsberger Land.

Als reine Gitarrenband legt M.O.D ihr Hauptaugenmerk auf Songs aus den 80er/90er Jahren, unter anderem von Him, Oasis, The Cure und AC/DC, die allesamt Party- und Ohrwurmqualität haben. Diese wurden darüber hinaus mit neuen Arrangements versehen. Stark Keyboardlastige Stücke, wie „Polithy of Truth” von Depeche Mode mit zwei verzerrten Gitarren gespielt, klangen da viel kerniger. Nicht nur deswegen versteht sich M.O.D nicht als Coverband.

Alles in allem war es wieder ein gelungener Abend, und das bei „taschengeldfreundlichen” Eintrittspreisen. Das Ziel, das kulturelle Angebot auch auf die Bedürfnisse der Jugendlichen auszurichten, war in jedem Falle wieder erreicht.