Oberbruch: Kirchenvorplatz erhält attraktives Gesicht

Oberbruch : Kirchenvorplatz erhält attraktives Gesicht

Mit einstimmigem Beschluss dokumentierten die Mitglieder des Heinsberger Planungs- und Verkehrsausschusses in ihrer letzten Sitzung, dass sie in puncto Steigerung der Attraktivität nicht nur die „City” der Kreisstadt im Blick haben.

Auch die Außenbezirke werden dabei nicht vergessen.

Die Oberbrucher jedenfalls dürfen sich freuen: der Kirchenvorplatz von St. Aloysius und daran angrenzende Flächen dürften bald eine wahre Augenweide des stark durch den Industriepark geprägten Stadtteils sein.

Durch Umgestaltungsmaßnahmen, die insgesamt rund 320 000 Euro kosten werden, erhält auch der optisch wenig reizvolle Platz gegenüber der Kirche, der als Parkfläche genutzt wird und im hinteren Bereich zum Aufstellen von diversen Recycling-Müllbehältern dient, ein neues Gesicht. Aus Mitteln der Städtebauförderung werden 195 000 Euro in die Umsetzung des Vorhabens fließen.

Der Technische Beigeordnete der Stadt Heinsberg, Siegfried Knarren, erläuterte auf HZ-Anfrage einige Details der Planung. Aus Richtung Boos-Fremery-Straße wird sich demnach die Straße Am Birnbaum als Allee erstrecken.

Die Linde auf der Ecke zur Boos-Fremery-Straße soll erhalten bleiben und mit einem Baumrost geschützt werden. Als romantischer Blickfang ist auf der Seite der St. Aloysius-Kirche zudem ein Wasserspiel vorgesehen.

Die hier entstehende „Ruhezone” wird nach Aussage Knarrens durch eine Hecke zur Straße hin abgegrenzt. Schräg gegenüber könnte sich nach den Vorstellungen des Planungs- und Hochbauamtes die Einrichtung eines Eiscafés nebst Sitzterasse reizvoll in das Gesamtkonzept einbringen.

Der Gesamte Kirchenvorplatz wird in verschiedenen Betonsteinpflastern gehalten, die streifenförmig durch Naturstein unterbrochen sind. Auf diese Weise erstreckt sich die Struktur bis in das neue Baugebiet Am Birnbaum, wo etwa 30 bis 40 Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen sollen.

Nach den Sommerferien rollen die Bagger an. Siegfried Knarren geht davon aus, dass - je nach den winterlichen Wetterbedingungen - die Baumaßnahmen im Sommer 2004 abgeschlossen sein werden.