Kirchen möchten Begegnung und Kommunikation

Kirchen möchten Begegnung und Kommunikation

Kreis Heinsberg. Die gastgebenden Pfarr- und Kirchengemeinden, die am Freitag, 21. März, von 20 bis 24 Uhr zur ersten „Nacht der offenen Kirchen” im Kreis Heinsberg einladen, wollen nicht nur mit ihren vielfältigen Programmpunkten Gäste anlocken.

Wert wird vor allem auch auf die Möglichkeit zur Begegnung und zur Kommunikation gelegt. Dies wurde bei einem Vorbereitungstreffen deutlich, zu dem Regionalstellenleiter Bernd Wolters Vertreter der beteiligten Gemeinden am Mittwochabend in der Regionalstelle Heinsberg willkommen hieß.

Aber nicht nur der Geist soll in den Abendstunden des 21. März angesprochen werden, sondern auch der Magen. So wird es vielerorts entweder in den Kirchen oder in benachbarten Pfarr- und Jugendheimen ein Angebot an Speisen oder Getränken geben. In der Pfarre St. Servatius in Erkelenz-Kückhoven wird beispielsweise der Film „Babettes Fest” mit kulinarischen Genüssen untermalt.

Mit einem gemeinsamen Läuten aller geöffneten Gotteshäuser im Kreis soll die „Nacht der offenen Kirchen” am 21. März um 19.45 Uhr beginnen. Bei dem Vorbereitungstreffen wurden nicht nur eine Reihe organisatorischer Fragen im Vorfeld der Veranstaltung besprochen, sondern es gab auch bereits Hinweise für die Nachlese.

So werden die Teilnehmerzahlen am Montag, 24. März, zentral in der Regionalstelle erfasst, um einen Überblick über die Resonanz im gesamten Kreis zu erhalten. Die Organisatoren vor Ort werden auch einen Auswertungsbogen ausfüllen, damit die bei der Premiere gesammelten Erfahrungen auch bei denkbaren Folgeveranstaltungen genutzt werden können.

Erstellt werden soll mit Hilfe der in den einzelnen Gemeinden aufgenommen Fotos auch eine Bilddokumentation. Diese Collage soll später auch als Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Vertreter aus den einzelnen Gemeinden wurden in Heinsberg mit Plakaten und Programmheften in ausreichender Zahl versorgt, damit die Werbetrommel für die „Nacht der offenen Kirchen” gerührt werden kann. Insgesamt sind 3300 Plakate und 35.000 Programme gedruckt worden.

Die AZ als Medienpartner der ersten Kirchennacht stimmt in diesen Wochen auf das Ereignis ein und präsentiert dabei auch einige ausgewählte Projekte in Reportagen - stellvertretend für alle dank großen ehrenamtlichen Engagements zustande gekommenen Programme in den über 60 Kirchen!

Den Anfang in diesem Reigen machte am vergangenen Samstag das Thema Historie am Beispiel der evangelischen Kirche in Geilenkirchen-Teveren. In der kommenden Wochenendausgabe geht es um den Künstler Gerhard Mevissen aus Waldfeucht-Haaren, der in Heinsberg-Unterbruch (St. Mariä Schmerzhafte Mutter) und Erkelenz (St. Lambertus) künstlerische Akzente setzen wird.

In der Woche vor dem 21. März wird die AZ auch eine komplette Programmübersicht veröffentlichen. Programmhefte liegen aber bereits jetzt aus: in den Kirchen, in allen Filialen der Kreissparkasse Heinsberg und in den Geschäftsstellen des Zeitungsverlages.

Als informativ und gelungen darf auch der Internet-Auftritt unter http://www.nacht-der-kirchen.de bezeichnet werden. Da können die „Web-Surfer” eine Übersicht der beteiligten Kirchen ebenso aufrufen wie thematisch oder geographisch sortierte Programmübersichten. In Kürze soll auch das Gästebuch auf dieser Homepage online geschaltet werden.