Wegberg: Kindertagesstätte feiert zehnten Geburtstag

Wegberg : Kindertagesstätte feiert zehnten Geburtstag

Wie viele Jungen und Mädchen sie in den vergangenen zehn Jahren begrüßen durfte? Das vermag die Leiterin der Integrativen AWO-Kindertagesstätte an der Freiheider Straße, Anne Hahn, nicht genau zu sagen.

So einige müssen es aber schon gewesen sein. Und dass Kinder sich dort wohl fühlen, fällt nicht schwer zu glauben, wenn man einen Blick auf die Einrichtung wirft: Ein bisschen versteckt liegt das helle, mit rötlichen Holzelementen verzierte Gebäude.

Umsäumt ist es von einer dichten, grünen Hecke, umgeben von einem weitläufigen Außengelände mit vielen Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten. Im Eingangsbereich fällt ein Aquarium ins Auge, in dem Zierfische bedächtig ihre Bahnen ziehen. Hier möchte man so schnell nicht mehr weg.

Am Samstag hat die Kindertagesstätte einen runden Geburtstag gefeiert. Mit ihr taten dies Kinder, Eltern und die elf Kindergärtnerinnen. Eingeladen waren außerdem alle ehemaligen Kinder mit ihren Familien, ehemalige Mitarbeiter und alle Freunde des Kindergartens.

„Am 1. April haben wir schon ganz für uns gefeiert”, verriet Leiterin Hahn der Besucherschar. Auf ihre Begrüßungsrede bereitete sie die Kleineren sehr behutsam vor: „Jetzt müsst Ihr ein paar Minuten zuhören, aber ich mach´s kurz, damit es für euch nicht zu langweilig wird.”

Dank für den Einsatz

Dank sprach sie allen aus, die durch ihren Einsatz zum Gelingen der Feier beitrugen, dem AWO-Kreisverband als Träger der pädagogischen Einrichtung und ihren Kolleginnen „für ihren unermüdlichen Einsatz”.

Vom Elternbeirat erhielt Hahn eine Foto-Collage, die erinnerungswürdige Momentaufnahmen der vergangenen zehn Jahre zeigt. Dann war auch schon der große Moment der Kindergartenkinder gekommen: Sie hatten das musikalische Theaterstück „Die kleine Raupe Nimmersatt” einstudiert und führten es zur Begeisterung der Zuschauer mit großer Spielfreude auf.

Ihr Gesangstalent stellten sie später unter Beweis, indem sie „Evergreens” wie das Biene-Maja-Lied und „Heidi” zum Besten gaben. Dem wollten die Eltern verständlicherweise in nichts nachstehen und brachten am Nachmittag ihrerseits ein Bühnenspiel zur Aufführung: „Die dumme Augustine”.

Damit noch nicht genug: Kleine Goldgräber konnten im Außenbereich nach dem glänzenden Edelmetall schürfen, „Andenken-Jäger” steuerten wahrscheinlich geradewegs den Verkaufsstand mit den Frühstückssets an, auf denen die Kinder sich mit Zeichnungen ihrer selbst verewigt hatten, Hungrige fanden sicher den Weg zur Cafeteria.

Kurz: Für die Geburtstagsfeier galt, was auch für den normalen Tagesbetrieb gilt: Langweilig wird´s nie.