Kinder mit ihren Fackeln warten auf St. Martin

Kinder mit ihren Fackeln warten auf St. Martin

Heinsberger Land. „Sankt Martin, Sankt Martin” - so klingt es am Martinstag in zahlreichen Orten, wenn sich die Kinder mit ihren Fackeln versammeln.

Bereits am Wochenende fanden vielerorts, wie hier in Waldfeucht, die Martinszüge statt. An Stäben tragen die Kinder ihre bunten Fackeln, die sie häufig in den letzten Wochen mit Fantasie gebastelt haben.

In zahlreichen Orten hat ergänzend zum Zug auch die Darstellung der Mantelteilungs-Szene Tradition.

In Waldfeucht zog der Martinszug, musikalisch begleitet vom Musikverein und dem Trommlerkorps, zunächst zum Marktplatz.

Hier traf St. Martin, der Legende folgend, inmitten des Markplatzes auf den frierenden und hungernden Mann.

Von Anneliese Ruppert vorgelesen und per Lautsprecher aus dem Feuerwehrwagen übertragen, wurde die Legende nachgespielt. St. Martin teilte mit dem Schwert seinen wärmendem Mantel, um den frierenden Bettler zuzudecken.

Dann schwang er sich wieder auf sein Pferd und ritt dem Martinszug voran, dessen nächstes Ziel das Martinsfeuer außerhalb des Ortes war.

Natürlich fehlten sie auch in Waldfeucht nicht - die Martinsgaben es zum Abschluss in der Bürgerhalle gab.