Kein Nachfolger für Theo Blanken

Kein Nachfolger für Theo Blanken

Rurich (an-o/rk) -Die Mitglieder der Senioren Union wollten es genau wissen: Was kommt auf die Rentner der Nation noch alles zu? Zu dieser und anderen Fragen nahm Wolfgang Dietrich, Mitglied der CDU-Fraktion des nordrhein-westfälischen Landtages, Stellung.

So könnte sich, laut Dietrich, zum Beispiel der Metrorapid negativ auf die Geldbeutel hier zu Lande auswirken. Die "Magnetstraßenbahn", wie Dietrich den Hochgeschwindigkeitszug nennt, sei von der Landesregierung zum Nahverkehrsmittel erklärt worden, der bezuschusst werden muss.

Im Klartext: Der ÖPNV der Kommunen bekommt weniger Geld, die Ersparnis wird dem Metrorapid zugeführt. "Das wird sich natürlich in den Fahrpreisen der öffentlichen Verkehrsmittel niederschlagen", so Dietrich.

Auch das Landespflegegesetz befinde sich gerade in einer Erneuerung. Zwar bestünden derzeit bundesweite Rücklagen von rund fünf Milliarden Euro in der Kasse der Pflegeversicherung, im Jahr 2002 habe es jedoch ein Defizit von etwa 380 Millionen Euro gegeben. Warum? "Die Pflegeversicherung wurde bis 1999 vom Bund bezuschusst", sagte Dietrich. "Dieser Zuschuss ist auf Null zurückgefahren worden."

Die Neuwahlen des Vorstandes stellten sich dann als gar nicht so einfach heraus. Theo Blanken, zwölf Jahre lang Vorsitzender, erklärte seinen Rücktritt. "Ich bin inzwischen 80. Es ist Zeit, mit Würde aus dem Amt zu scheiden", so der Doverener. Für ihn wurde kein Ersatz gefunden.

Neuwahl im Herbst

Die Wahl eines Nachfolgers wurde auf den Herbst vertagt. Elfriede Fleischhauer behielt ihren Posten als stellvertretende Vorsitzende. Ihr zur Seite steht eine unveränderte Mannschaft: Kassierer Paul Wollnick, Schriftführer Willi Bleilevens sowie Beisitzer Paul Darius und Beisitzerinnen Hilde Grünter und Tinny Terbrüggen.