Hückelhoven: Kämmerer will Geld vom Bund für Kinderkrippen

Hückelhoven : Kämmerer will Geld vom Bund für Kinderkrippen

in seinem Rechenschaftsbericht zum Haushalt des vergangenen Jahres hatte Kämmerer Helmut Holländer allen Grund, Mund und Augen zu einem zufriedenen Lächeln zu formen.

„Mit dem Haushaltsjahr 2006 ist die Stadt Hückelhoven finanzpolitisch weiterhin auf Kurs geblieben”, sagte er. Im letzten Jahr, in dem der Haushalt in kameraler Form durchgeführt wurde - schon für das laufende Haushaltsjahr wurde er nach dem doppischen System aufgestellt -, wurde eine freie Spitze von 1.379.912,61 Euro erwirtschaftet. Das war gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von mehr als 477.000 Euro.

Der entscheidende Grund für die positive Entwicklung der finanzwirtschaftlichen Situation der Stadt sieht der Kämmerer bei den Steuereinnahmen: „Im Jahre 2006 konnten insbesondere die Einkommenssteuer und die Gewerbesteuer in erheblichem Maße gesteigert werden”, sagte Holländer. Alleine hierdurch seien Mehreinnahmen von 2,5 Millionen Euro erzielt worden. Dabei ist die Einkommenssteuer in der Stadt zum ersten Mal nach Jahren wieder deutlich angestiegen.

Holländer warnte trotz der durchaus positiven Zahlen vor einem allzu rosigen Blick in die Zukunft. Vor allen Dingen die (beschlossene) Ganztagsbetreuung an den Grundschulen werde die Stadt eine Menge Geld kosten: „Insbesondere für die Betreuung der ,U3-Jährigen´ müssen der Stadt zusätzliche Mittel vom Bund beziehungsweise vom Land Nordrhein-Westfalen zufließen, damit das Angebot nachhaltig erheblich ausgebaut werden kann.” Und das ist ja ganz offenbar von allen Parteien für alle Kommunen in allen Bundesländern so gewollt.