KAB beklagt: „Das Maß ist voll”

KAB beklagt: „Das Maß ist voll”

Kreis Heinsberg. „Das Maß ist voll. Die Verantwortlichen für das Finanzchaos beim Bistum Aachen müssen persönliche Konsequenzen für ihre Unfähigkeit ziehen und zurücktreten anstatt dies alles auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszutragen.”

So Johann Schröders, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirksverband Heinsberg anlässlich der neuen Hiobsbotschaften zur drohenden Schließung der Regionalstelle in Heinsberg sowie in den anderen Regionen.

„Mit Füßen getreten”

Der KAB-Vorsitzende verweist in einer Pressemitteilung auf die vielen konstruktiven und mit großen, persönlichen Opfern verbundenen Vorschläge für ein „Bündnis für Arbeit und Beschäftigungssicherung” der kirchlichen Mitarbeiter des Bistums Aachen, die sich in der Initiative „Zukunft Arbeitsplatz Kirche (ZAK)” zusammengeschlossen hätten, und deren ernsthafte Bemühungen durch eine solche Finanzpolitik der Bistumsleitung erneut mit Füßen getreten werde.

Ganz unabhängig von den mehr als ungewissen persönlichen Schicksalen der Regionalstellenmitarbeiter, die der KAB in der Region Heinsberg immer aktiv mit Rat und Hilfe zur Verfügung gestanden hätten, sei die unter finanziellem Vorwand und wieder einmal ohne vorherige ausreichende Einbindung der Betroffenen nun von der Bistumsleitung getroffene Entscheidung auch ein weiterer kirchenpolitischer Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlichen Engagierten in den Regionen des Bistums und führe die Beschlüsse der Bistumstage ad absurdum.

Johann Schröders, Vorsitzender des KAB-Bezirksverbandes Heinsberg: „Wir wollen keine zentralistische Kirche im Bistum Aachen, die durch Abschaffung der Regionalstellen die Regionen mit ihren vielfältigen Aufgaben und Angeboten faktisch zur Bedeutungslosigkeit degradiert.”

Die KAB-Bezirksleitung Heinsberg, als katholischer Verband selbst von den Kürzungen des Bistums getroffen, erklärt sich solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionalstelle in Heinsberg sowie in den anderen Regionen und ruft die Katholiken in der Region Heinsberg zum gemeinsamen Protest gegen diese im wahrsten Sinne des Wortes unfähige Finanzpolitik und den zutiefst unchristlichen Umgang mit den kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bistums auf.

Appell an Bischof

Schröders: „Die KAB ruft Sie, geehrter Herr Bischof Mussinghoff, auf: ,Kehren Sie um und zeigen Sie Solidarität mit ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die gleiche aktive Solidarität, wie sie Bischof Hemmerle den Kumpels im Kampf um Sophia Jacoba gezeigt hat!!!”