Jugendwehr zeigte Einsatzbereitschaft

Jugendwehr zeigte Einsatzbereitschaft

Keyenberg (an-o/en) - Alarm für die Jugendfeuerwehr der Stadt Erkelenz. Im Kopierraum der Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg war ein Feuer ausgebrochen. Natürlich nur auf dem Papier, denn rund 60 junge Feuerwehrleute üben am Samstag Nachmittag en Ernstfall.

Bei dieser Jahresübung lernen sich die Mädchen und Jungen gegenseitig kennen. Außerdem trainieren sie die Zusammenarbeit. Ihre Erfahrungen können sie später bei richtigen Einsätzen wirkungsvoll einsetzen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Tüffers begrüßte zur Übung nicht nur die jungen Akteure, sondern auch die Stadtbrandinspektoren Wolfgang Linkens, Fred Höpgens, Klaus Peters und Bürgermeister Erwin Mathissen, der mit einigem Stolz auf diese Truppe blickte und betonte, dass ihre Einsätze ein großer Dienst an der Gemeinschaft seien, wo jede Frau und Mann gebraucht werde. Ein wachsames Auge auf den Ablauf der Übung hatte auch Kreisjugendfeuerwehrwart Reiner Wild.

Nun zur Lage: Hausmeister Walter Rodheudt hatte beobachte, wie aus dem Kopierraum dichter Rauch drang. Sogleich informierte er die Feuerwehr, worauf die Leitstelle einen Löschzug zur Grundschule, der von den Jugendgruppen 1 bis 4 der Erkelenzer Jugendfeuerwehr dargestellt wurde, schickte. Inzwischen hatten die Schüler, Lehrer und das übrige Personal bereits die Schule verlassen. Doch dann stellte der Schulleiter fest, dass noch zwei Kinder des ersten Schuljahres vermisst wurden.

Schlauchleitung


Die Jugendfeuerwehr hatte nun die Aufgabe, unter Atemschutz (simuliert) die Schüler zu retten und den Brand zu bekämpfen. Um die Wasserversorgung zu sichern, musste sie auch eine 150 Meter lange Schlauchleitung verlegen. Wenn auch kein Wasser durch die Schläuche floss, Wasser war genügend vorhanden Es kam von oben. Im weiteren Verlauf musste ein Trupp die vermissten Kinder aus dem Klassenraum retten.

Der Wille und die Bereitschaft der Jugendfeuerwehr, ihren Mitmenschen in der Not zu helfen, war bei der Übung deutlich zu spüren. Dafür dankte Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens den jungen Menschen sowie der Jugendgruppe III für die Ausarbeitung des Übungsplanes.