Kreis Heinsberg: Jugendliche sollen gefördert werden

Kreis Heinsberg : Jugendliche sollen gefördert werden

Der Lions Club Selfkant hat in den Seminarräumen der Volksbank in Wegberg ein „Lions Quest”-Seminar mit 27 Lehrerinnen und Lehrern organisiert.

Es soll sie bei ihrer Unterrichtsgestaltung unterstützen, um Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen - damit diese Selbstvertrauen, Lebensfreude, Beziehungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Engagement aufbauen, können.

Das Hauptziel des Programms liegt darin, die psychosoziale Kompetenz junger Menschen zu entwickeln und zu stärken, sie in ihrer Fähigkeit zu fördern, ihr Leben verantwortlich in die Hand zu nehmen, eigene Entscheidungen sicher zu treffen und umzusetzen, Konflikt- und Risikosituationen im Alltag erfolgreich zu begegnen und für Probleme, die gerade in der Pubertät gehäuft auftreten, positive Lösungen zu finden.

Um für dieses Projekt Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die auf freiwilliger Basis an einem Wochenende das Seminar besuchen wollen, wurden Leiter von Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien im Kreisgebiet angesprochen.

Ihnen wurde das Konzept von Lions Quest vorgestellt, und sie konnten davon überzeugt werden, die Inhalte über die Lehrkräfte in den Unterricht zu holen.

So waren bei „Lions Quest” Lehrerinnen und Lehrer von der Gesamtschule Wassenberg, der Hauptschule Gerderath, des Cornelius-Burgh-Gymnasiums Erkelenz, des Kreisgymnasiums Heinsberg und von einigen anderen Schulen des Kreises dabei. Als Seminarräume standen die Räumlichkeiten der Volksbank in Wegberg zur Verfügung. Die Verpflegung übernahmen Lionsfreunde aus Wegberg.

Der Lions Club Selfkant will mit diesem Projekt den Jugendlichen etwas Gutes tun, einerseits die Inhalte über die Lehrkräfte in den Unterricht einbauen und andererseits im Lehrerkollegium andere Lehrer davon überzeugen, auch ein Lions Quest Seminar zu besuchen und so die Inhalte als möglicherweise festen Bestandteil künftiger Lehrpläne über das Kultusministerium auf den Weg zu bringen.

Beim Seminar unter Leitung von Helmine Klein aus Regensburg sind die Lehrinhalte durchweg auf ein positives Echo gestoßen, weil gerade die vermittelten Themen bislang auf den Lehrplänen fehlen würden.

So brachten die Schulleitung des Cornelius-Burgh-Gymnasiums und einige Lehrer, die teilgenommen haben, zum Ausdruck, dass sie von dem Projekt begeistert sind.