Kreis Düren: JU will junge Kandidaten fördern

Kreis Düren : JU will junge Kandidaten fördern

Die Junge Union des Kreises Düren fordert eine Ergänzung der nordrhein-westfälischen Kommunalwahlordnung. Dabei soll neben der Angabe des Vor- und Zunamens, des Berufs und der Anschrift auch das Geburtsjahr des jeweiligen Kandidaten auf den Stimmzetteln veröffentlicht werden.

„Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass junge Menschen in den meisten Kommunalparlamenten unterrepräsentiert sind. Um denjenigen, die für ein Mandat kandidieren, die Möglichkeit der Amtsübernahme zu erleichtern, spricht sich die Kreis-JU für die deutliche Kennzeichnung des Geburtsjahres auf den Stimmzetteln bei Kommunalwahlen aus”, erläuterte der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Heinz-Peter Braumüller, die Forderung der JU.

Durch diese Informationsergänzung werde dem Wähler die Möglichkeit eingeräumt, sich ganz bewusst für junge Kandidaten zu entscheiden. „Wir sehen den Verjüngungsprozess innerhalb der Stadt- und Gemeinderäte als eine wichtige Daueraufgabe an. Erfahrungen in Niedersachsen zeigen, dass die Veröffentlichung des Geburtsjahres positiv aufgenommen wurde”, erklärte Braumüller.