JRK: Wer nimmt Kinder der Flutopfer auf?

JRK: Wer nimmt Kinder der Flutopfer auf?

Kreis Heinsberg. Das Jugendrotkreuz (JRK) im Kreis Heinsberg sucht Familien, die Kinder der Flutopfer für zwei bis drei Wochen bei sich zu Hause aufnehmen.

„Es geht darum, zirka 30 bis 40 jungen Menschen im Alter von sechs bis zwölf Jahren eine Möglichkeit zu bieten, sich von den schrecklichen Ereignissen zu erholen”, erklärte JRK-Kreisleiterin Marianne Küster.

Innerhalb einer Stunde trommelte Marianne Küster ihre 15 Gruppenleiter zusammen, um zu besprechen, was alles zu tun sei. Zuerst wird ein Infotelefon eingerichtet. Alexander Altmann, Angelika Grevenrath, Alexandra Lampenscherf und Marianne Küster geben Auskünfte. Unter 02431/802-112 und 802-212 können interessierte Familien alles Wissenswerte erfragen. Das Telefon ist am Donnerstag, 22. August, von 9 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr besetzt.

Parallel dazu erarbeitet das JRK ein Freizeitprogramm, am dem die Kinder nachmittags teilnehmen.

Bereits am Sonntag, 25. August, können die ersten Kinder in Erkelenz eintreffen und dann den Familien zugewiesen werden. Marianne Küster setzt sich dafür ein, dass die Kinder nach den Ferien in den hiesigen Schulen am Unterricht teilnehmen können. Die Kosten für den Familienaufenthalt müssen von den einladenden Familien selbst getragen werden. Die Kosten für das Freizeitprogramm übernimmt das JRK.

In diesem Zusammenhang würde sich das JRK über Geldspenden aus der Bevölkerung oder von ortsansässigen Unternehmen sehr freuen. Auch kostenlose Dienstleistungen, etwa den Transport der Kinder zu dem Freizeitprogramm und zurück, sind willkommen.

Sachspenden, mit Ausnahme von Spielzeug, Bastelmaterial und Gesellschaftsspielen, können aus logistischen Gründen nicht angenommen werden. Wer die Kinder bei dieser Maßnahme im Kreis unterstützen möchte, kann spenden: Konto 404 715 bei der Kreissparkasse Heinsberg (Bankleitzahl 312 512 20); Stichwort: JRK-Hochwasserkatastrophe.