Erkelenz: „Jokuleure”: Kleinkunstgruppe aus Erkelenz

Erkelenz : „Jokuleure”: Kleinkunstgruppe aus Erkelenz

Jonglage mit Bällen, Keulen, Messern und Fackeln, ein „Zauberclown”, „teuflisch gute” Diabolodarbietungen und brennende Seile, Bälle, Hände sowie Feuer spucken gehören zum festen Bestandteil des Programms der „Jokuleure”, einer Kleinkunstgruppe aus Erkelenz.

Die Jokuleure, das sind die drei Jugendlichen, Timo und Moritz Möller und Florian Stapelfeldt. Das Trio kennt sich bereits seit der Grundschule. Auf dem Cusanus-Gymnasium besuchten die drei Freunde zusammen die Zirkus-AG.

Besonders vom großen Abschlussauftritt des Zirkus vor etlichen Zuschauern waren die Drei so begeistert, dass sie kurzerhand entschlossen: „Wir müssen das irgendwie weitermachen.” Das war vor etwa vier Jahren.

Seitdem gibt es die ”Jokuleure”, die ihren Namen von ihrem Publikum beim allersten Auftritt auf einer Geburtstagsfeier bekamen. Begeistert von dem Auftritt schlugen die Zuschauer damals den dreien nach einigen Überlegungen „Jokuleure” als Namen vor, weil in dem Wort sowohl „Jokus”, als auch „Jongleur” steckt.

Ein passender Name für die jungen Künstler, deren Programm nicht nur durch Tempo, sondern auch durch Witz und Charme besticht. Alles baut bei ihnen aufeinander auf. Eine Darbietung und ein Gag jagt den nächsten, alles fließt reibungslos ineinander über und ist mit amüsanten Dialogen gewürzt.

Aber nicht nur die drei Artisten sind während des 30-minütigen Programms aktiv, die Zuschauer dürfen ebenfalls herhalten. Ob es nun um einen Zauberspruch oder etwa eine Mutprobe geht, das Publikum ist stets auch gefragt.

Am liebsten treten die drei bei Geburtstagsfeiern auf. „Das ist persönlicher, weil das Publikum nicht so weit weg ist”, meint der 20-Jährige Moritz. Aber auch bei Hochzeiten, Konfirmationen, Feuerwehrfesten, Sportlerehrungen oder der Einweihung eines Einkaufcenters waren sie schon dabei.

Neben den Auftritten bieten die Künstler auch Workshops etwa bei Kindergeburtstagen an. Erst gibt es die Aufführung, danach dürfen die Kinder die Tricks unter der fachmännischen Anweisung selbst ausprobieren.

Geübt wird einmal wöchentlich, verraten die drei. Neue Tricks lernen sie ihm regen Austausch mit anderen Jongleuren. Darüber haben sie beispielsweise das neue Jongleur-Kunststück mit Drehmaschrohren erlernt und erweitert.

„Wir führen auch Programmausschnitte auf. Von fünf bis 40 Minuten ist alles möglich”, betont Moritz, der Organisator der Truppe. Dabei stimmen sie ihr Programm auch auf die jeweilige Zielgruppe ab. „Da sind wir flexibel”, meint Florian.

In den vier Jahren sei das Programm gewachsen, so sei es mittlerweile immer schwieriger, alle Requisiten im Kombi der Familie Möller zu verstauen. „Unsere Familien unterstützen uns großartig”, betonen sie.

Gerade in den ersten Jahren hätten die drei ohne die Hilfe der Eltern kaum Auftritte annehmen können, denn da hatte noch keiner von den jetzt 17- bis 20- Jährigen einen Führerschein.

Die Charaktere ihres aktuellen Programms sind Opa Meiers, Dieter Diebstahl und Professor Dr. Hohlkopf. Das Programm mit sämtlichen Dialogen und artistischen Darbietungen ist komplett eigenständig ausgedacht und konzipiert.

Weitere Informationen zu den „Jokuleuren” gibt es im Internet unter www.jokuleure.de oder telefonisch bei Moritz Möller unter 02431/73860.