Kreis Düren: Job-com ermöglicht 43 Jugendlichen eine Berufsausbildung

Kreis Düren : Job-com ermöglicht 43 Jugendlichen eine Berufsausbildung

Der direkte Start ins Berufsleben kann aus den unterschiedlichsten Gründen scheitern. Sei es, weil die Ausbildungsreife noch fehlt, die Schulnoten nicht ausreichend sind, die passende Ausbildungsstelle nicht vorhanden ist, oder Sprachdefizite bestehen.

Damit diese jungen Menschen nicht unversorgt bleiben und sie eine individuelle Chance erhalten, gibt die Job-com des Kreises Düren für das Angebot der integrativen Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen trotz sinkender Fördermittel zwei Millionen Euro aus.

„Das tut auch deshalb Not, weil die Jugendlichen angesichts der demografischen Entwicklung später als Fachkräfte dringend benötigt werden”, begründet die Job-com diesen Entschluss.

Viele Hilfestellungen

So erhalten 43 Jugendliche in diesem Jahr je nach gewähltem Beruf zwei, drei oder vier Jahre lang alle notwendigen Hilfestellungen, um am Ende ihre Abschlussprüfung zu bestehen und als Friseur, Maler und Lackierer, Metallbauer, Tischler, Elektroniker, in der Gastronomie oder im kaufmännischen Bereich zu arbeiten. Bei der integrativen Form der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen findet die fachpraktische Ausbildung nicht in Betrieben, sondern beim Maßnahmeträger statt.

Weitere Fachpraxis sammeln die Jugendlichen in Praktikumsbetrieben. Sie besuchen die Berufsschule und werden während der gesamten Zeit umfassend gefördert und begleitet.Träger der Maßnahme sind die Low-tec, das Sozialwerk Dürener Christen und die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA).