Selfkant: „Jahrhundertwerk” Bushaltestelle geklärt

Selfkant : „Jahrhundertwerk” Bushaltestelle geklärt

Was lange währt, wird endlich gut. Nach Jahren des Ringens um den geeigneten Standort für eine Bushaltestelle an der Ganztagshauptschule in Höngen gelang nun der Durchbruch.

War im vergangenen Jahr noch ein Bushof hinter der Schule geplant, der allerdings wegen fehlender Landesmittel nicht realisiert wurde, folgt nun die abgespeckte Version, der sich alle Parteien im Bauausschuss der Gemeinde Selfkant anschließen konnten.

Kämmerer Werner Jans präsentierte die Planung: „73 Busse sind schultägig unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um Schülerspezialverkehr, sondern um Linienbusse. Das ist notwendig, um die Kosten beim ÖPNV bezahlen zu können. An der jetzigen Bushaltestelle gehört noch ein Grünstreifen der Gemeinde. Damit kann die Bushaltestelle optimiert werden. Eine Mittelinsel soll einen beidseitigen Verkehr ermöglichen. Hierzu soll ein Wartehäuschen aufgestellt und die beiden anderen erneuert werden. An der Stelle können die Busse auch warten. Der Verkehr im Laaker Weg und im Prunkweg wird entlastet. Bei der Befragung der Anwohner waren alle bis auf einen von der Planung angetan. Der eine bemängelt, dass nun statt 35 Busse 70 Busse an seinem Grundstück vorbeifahren. Das kann man jedoch nicht ändern. Man kann es nicht allen recht machen. Der Busverkehr durch die Wohngebiete wird verringert. Das ist auch im Sinne der Buslinienenbetreiber, denn Wohngebiete fordern Zeit und sind ein Hindernis. Die auf dem Sportplatz angelegte Ballfanganlage ist von der neuen Regelung nicht betroffen.”

Für die CDU-Fraktion stimmte Herbert Corsten der Planung zu und meinte, dass das eine vernünftige Lösung sei. Gerd Krekels (SPD) erklärte, dass er damit sehr gut leben könne und gab bekannt, dass die SPD ebenfalls zustimme. Die FDP gab durch Alfons Crombeen auch ihr Einverständnis. Dieser meinte, er sei froh, dass das „Jahrhundertwerk” endlich vom Tisch sei.