Wegberg: Im Konzert gibt es einen Liegeplatz

Wegberg : Im Konzert gibt es einen Liegeplatz

Glücklich ist, wer Freunde hat. So auch Abbé George Rukundo, der in Wegberg als Seelsorger gearbeitet hatte und immer im Sommer nach Burundi zurückgekehrt ist.

Von dort musste der Geistliche 1999 wegen des Bürgerkriegs fliehen und seiner Kinder- und Krankenstation den Rücken kehren. In diesem Sommer nahm er seine Arbeit dort wieder auf und widmet sich den Kranken und Kindern. Seit dem unterstützen ihn seine Wegberger Freunde so gut es geht.

Auch das vom Förderverein „Abbé George” und dem Heinsberger Rotary-Club organisierte Konzert mit der Gruppe „Quod Libet” im Forum stand im Zeichen dieser Hilfe. Die Musiker hatten auf ihre Gage verzichtet und ein Programm zusammengestellt, das den verschiedenen Musikgeschmäckern gerecht wurde. Das Repertoire von „Quod Libet” reichte daher von keltisch anmutenden Klangteppichen und irischer Musik über Klassik bis hin zu modernen Popsongs.

Für einige Stücke hatten sie neben der sechsköpfigen Stammbesetzung noch zusätzliche Percussionisten mit auf die Bühne geholt. In der zweiten Konzerthälfte kam sogar ein Dudelsackspieler zum Einsatz, der spielend durch die Reihen der Zuhörer wanderte.

Während des Konzertes demonstrierte Pfarrer Klaus Buyel, der mehrere Jahre als Missionar in Burundi war, mit einer Originaltrage einen afrikanischen Krankentransport, zu der Bürgermeisterin Hedwig Klein spontan als „Opfer” auserkoren wurde.