Heinsberg: Im barocken Garten weht Wehmut

Heinsberg : Im barocken Garten weht Wehmut

Wenn er in seinem verwunschenen barocken Hofgarten mit den üppigen Buchsbaumhecken steht, dann packt ihn schon ein wenig Wehmut.

23 Jahre sind halt eine lange Zeit. Beinahe ein Vierteljahrhundert war Albert Honings nun der Propst von Heinsberg. Am nächsten Sonntag, 23. Oktober, schließt sich für den 71-Jährigen der Kreis. Der Propst, gleichsam Domkapitular und Pfarrer von St. Theresia vom Kinde Jesu in Schafhausen, verabschiedet sich in den Ruhestand.

Um 15 Uhr findet dazu eine heilige Messe in St. Gangolf statt und anschließend eine Abschiedsfeier in der Begegnungsstätte.

Wenn der Senior jetzt in eine Wohnung im Bereich Betreutes Wohnen an Burg Trips zieht, bedeutet dies nicht eine Abkehr vom kirchlichen Leben. „Ich werde mich Pastor Winfried Müller als Subsidiar zur Verfügung stellen. Ich denke, dass er durchaus froh darüber ist, da er ja Günter Meis als Regionaldekan nachfolgt.”

Auch im angrenzenden Seniorenheim will Honings seelsorgerisch tätig sein. Und dann gibt es da natürlich noch seine große Leidenschaft, die Fotografie. Das malerische Städtchen Brügge hat es Honings als Motiv derzeit besonders angetan.