Jülich: HSV muss in Düren auf die Asche

Jülich : HSV muss in Düren auf die Asche

Mit einem sicherlich selbstbewussten FC Düren 77 müssen es die Fußballer vom Hambacher Sportverein am Sonntagnachmittag aufnehmen. Die Mannschaft von Trainer Michael Servos fuhr am jüngsten Spieltag einen nie gefährdeten 3:0-Sieg beim heimstarken SC Ederen ein. An diesen möchte der FC anknüpfen.

„Ich bin zufrieden, wir wollen das Heimspiel natürlich gewinnen“, merkt Servos an, der im Grund genommen mit sieben Punkten aus sechs Paarungen zufrieden ist. „Denn das Auftreten meiner Mannschaft, bis auf die Partie gegen Kelz, hat mich überzeugt.

Dass der 3:0-Sieg für das Selbstbewusstsein förderlich ist, betont er. Erwähnt wird aber erstmals, dass man seit Wochen personell aus dem letzten Loch pfeift. So relativiert Servos seine Wunschvorstellung. „Wenn die Leistung stimmt, es am Ende aber nur ein Remis wird, dann bin ich auch zufrieden.“

„Wir treffen auf eine Truppe, die nicht nur deutlich ihr letztes Spiel gewonnen hat, sondern auch zu Hause auf ihrem Aschenplatz unheimlich stark ist“, sagt HSV-Obmann Hans Theo Görres, der die Stimmung in der Mannschaft als ein wenig betrübt darstellt. „Wir haben zurzeit viele verletzte Spieler, einige sind krank, andere berufsbedingt verhindert“, berichtet er aus dem Lazarett. Hinzu kommt noch die Rotsperre für Manuel Spies.

„Aber trotzdem werden wir eine Mannschaft auflaufen lassen, die dem FC Paroli bieten wird“, ist Görres überzeugt. Der hofft, dass man mit einem Zähler im Gepäck die Heimreise antreten kann. Damit wäre dann das 1:3 aus der Vorsaison beim FC getilgt“, lacht der HSV-Obmann.

(hfs.)