Heinsberg: Hohes Maß an Initiative und Energie gefordert

Heinsberg : Hohes Maß an Initiative und Energie gefordert

Jetzt ist es offiziell: In der Ratssitzung am Mittwoch überreichte Bürgermeister Josef Offergeld die Ernennungsurkunde zum 1. Beigeordneten der Stadt Heinsberg an Wolfgang Dieder.

Bereits am 21. April war er mit 37 von 42 abgegebenen Ratsstimmen zum Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden Friedel Ullrich gewählt worden und hatte dabei seinen Mitbewerber um das Amt des Bürgermeister-Stellvertreters, Bernhard Boms, der nur zwei Stimmen erhielt, klar distanziert.

„Es ist ein gutes Gefühl, einem Menschen ein neues Arbeitsgebiet übertragen zu dürfen, von dem man weiß, dass er ihm nicht nur gewachsen ist, sondern dass es ihm gleichzeitig Anlass genug bedeutet, sich ihm mit aller Kraft, mit aller Begeisterung und mit aller Zielstrebigkeit zu widmen”, unterstrich Offergeld, dass mit Wolfgang Dieder die richtige Wahl getroffen worden sei.

Nicht nur bei den Ratsvertretern, sondern auch bei den Mitarbeitern der Verwaltung erfreue sich Dieder größter Wertschätzung. Und sein bisheriger Werdegang qualifiziere ihn, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers Friedel Ullrich zu treten. Seit April 2001 war der 49-jährige Jurist Dieder bei der Stadt Heinsberg in seiner Funktion als Stadtrechtsdirektor Leiter des Ordnungsamtes und Dezernent.

„Mit dem neuen Amt, das sie mir anvertraut haben”, so Dieder in seiner Antrittsrede an die Mitglieder des Rates, „liegen große Aufgaben vor mir. Ich verspreche, dass ich diese elanvoll und erfolgsorientiert angehen werde”.

Die derzeitigen Entwicklungen erforderten bei den Verwaltungen ein hohes Maß an Initiative und Energie. „ So haben wir erst jüngst die Stadtwerke Heinsberg GmbH gegründet, indem wir die als Eigenbetrieb geführten Stadtwerke mit dem Bäderbereich zusammen legten. Andere Tätigkeitsfelder fallen weg und ganz neue kommen hinzu.”

Beispielsweise werde mit der Hartz-IV-Reform durch die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe ein völlig neues Arbeitsmarktinstrument gebildet, dessen Verwaltungsstruktur noch vollständig aufgebaut werden müsse und das seine Basis in einer Kooperation zwischen den Agenturen für Arbeit, den Kreisen sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden finden werde.

Für Dieder stand dabei außer Frage, dass er auch nach der Kommunalwahl am Sonntag mit seinem direkten Dienstvorgesetzten Josef Offergeld - als Bürgermeister „mit gewaltiger Power” für seine Stadt - die erfolgreiche Arbeit fortsetzen werde.