Erkelenz: Hoch auf dem Sattel zum „Weißwurst-Äquator”

Erkelenz : Hoch auf dem Sattel zum „Weißwurst-Äquator”

Bald ist es wieder soweit: 21 Radrennfahrer mit zahlreichen Begleitern, Transport- und Bagagefahrzeugen und viel Engagement machen sich am 17. Juni auf zur diesjährigen Tour de Jumelage. Organisatoren und Planer haben München als Ziel ausgewählt.

Die bayrische Landeshauptstadt wollen sie in sechs Tagen nach 880 Kilometern erreichen. Auch in diesem Jahr wird für das Erkelenzer Hospiz gestrampelt. Stets kamen unter Mithilfe der Schulen erkleckliche Summen zusammen. „Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr erneut ein fünfstelliger Betrag erreicht wird, dann dürften wir die Gesamtsumme von 100.000 Euro erreichen”, sagte Hauptorganisator Wolfgang Kurth.

Hospizleiterin Ulrike Clahsen erläuterte im Pressegespräch, wie wichtig die Spenden sind. Denn das Hospiz müsse zehn Prozent der Kosten als Pflichtbeitrag aufbringen. Deshalb freute sie sich über die Einstellung „Tourchef” Kurth und seinen 20 Kollegen, die der Meinung sind: „Radfahren kann man auch ohne Öffentlichkeit. Aber warum wir das machen, sollte bekannt werden, damit sich viele Mitbürger beteiligen können.”

Gerd Helfer, hat als routinierte Tourplaner Strecke und Etappenziele festgelegt. Am ersten Tag geht es noch „geruhsam” los. Nach dem Start um 10 Uhr am Dr. Eberle-Platz sind es nur 116 Kilometer bis Buchholz im Westerwald.

Am Rhein entlang führt die Strecke am zweiten Tag bis Oestrich. Das sind 146 Kilometer. Tag drei mit 158 Kilometern hat Wertheim zum Ziel. Weiter geht es zur Partnerstadt Bad Windsheim mit 130 Kilometern. Schließlich endet nach 162 Kilometern der vorletzte Tag in Kipfenberg-Böming, ehe am Freitag nach 172 Kilometer München erreicht werden soll.

Nach einem Ruhetag kehren die Fahrer dann in die Heimat zurück. Auch Bürgermeister Peter Jansen hat sich in die Aktion eingebracht und wirbt für die gute Sache. Jetzt hoffen alle Beteiligten und besonders die Neulinge, die zum ersten Mal in die Pedale treten, auf gutes Wetter.

Das Fahrerfeld besteht neben Tourleiter Wolfgang Kurth aus Franz-Leo Barten, Christian Böning, Herbert Classen, Heinz Dickert, Karl-Heinz Esser, Karl-Heinz Frenken, Frank Hanswillemenke, Josef Nolten, Christiana Roob, K. W. Schmitz, Adolf Sommer, Helmut Stienen und Uwe Steinborn auch aus Klaus Froitzheim, Ralf Gerichhausen, Paul Merchlewitz, Andre Müschen, Marcel Pangels und Franz Rick.