Hip-Hop erfreut AWO

Hip-Hop erfreut AWO

Kreis Heinsberg. Bei einer „Hip-Hop-Party” in Oberbruch läutete der Aids-Beratungs- und Hilfsdienst der Arbeiterwohlfahrt seine Aktionen zum „Welt-Aids-Tag” ein.

Rund 300 Jugendliche freuten sich bis in die frühen Morgenstunden über die Premiere des Events „888beatz-Hip-Hop-Kult(ur)”. Die Hip-Hop-Discjockeys Daniel Hovemann, Stephan Grübl, Daniel Williams, Elli Breuer, Mohamed-Ali Harb und Martin Surrey sowie die große Resonanz bewiesen, so Initiator Andreas Valoitis, dass „die Schallplatte lebt, solange der Hip-Hop lebt”.

Darüber, dass diese weiter „leben”, freut sich auch AWO-Aidsberaterin Renate Kaspar, die selbst viele davon im heimischen Musikschrank hat.

Um „Leben” und „Überleben” geht es auch in ihrem täglichen Arbeitsalltag und beim Umgang mit den Risiken von HIV und Aids. Deshalb ist Kaspar oft dort, wo die Zielgruppen sind sowie Menschen, die ihre Aufklärungs- und Vorbeugungsarbeit sowie konkrete Hilfen für Betroffene unterstützen.

Sie dankte Andreas Vaolitis als Veranstalter, dass er einen Betrag von 200 Euro aus dem Kartenvorverkauf dem Aids-Fonds zur Verfügung stellte. Außerdem sei es für sie ein hervorragendes Forum gewesen, Jugendliche an die Aids-Problematik zu erinnern.

Schon jetzt ist eine weitere Zusammenarbeit für eine Neuauflage im nächsten Jahr angedacht. Denn Valoitis will wegen des großen Erfolges auch 2005 an wechselnden Veranstaltungsorten im Kreis mit dem „888beatz”-Team „auflegen”.

Wie schon in den Vorjahren ist die Aids-Beratung wieder beim Nikolausmarkt in Erkelenz am ersten Dezember-Wochenende präsent. Neben Infos und Diskussionen gibt es auch Tombola-Lose und die roten Solidaritätsschleifen zu Gunsten unmittelbar von HIV und Aids Betroffener zu kaufen.

Renate Kaspar dankte zahlreichen Geschäftsleuten für die Unterstützung durch attraktive Preise. Der Nikolausmarkt-Stand wird wieder in Zusammenarbeit mit Schülern des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz und Teilnehmern der Positivgruppe bei der Aids-Beratung der AWO realisiert.

Der AWO-Fonds unterstützt Betroffene in akuten finanziellen Notlagen. Die finanziellen Hilfen setzen dort ein, wo sozialrechtliche Möglichkeiten, etwa durch Sozialamt oder Krankenkasse, nicht ausreichen, aber auch um Verschuldung zu verhindern.