Heinsberg-Oberbruch: Hexen bitten auf dem kahlen Berg zum Tanz

Heinsberg-Oberbruch : Hexen bitten auf dem kahlen Berg zum Tanz

Musiker und Fans fiebern wieder einem blasmusikalischen Großereignis entgegen, für das das Musikcorps Braunsrath jedes Jahr um diese Zeit mit seinem Namen und Können einsteht.

Diesmal liegen die Termine am 1. November, 20 Uhr, und am 2. November, 19 Uhr, in der Oberbrucher Festhalle, die wegen ihres großen Fassungsvermögens ausgewählt wird.

Monatelang haben sich das Corps und sein Dirigent Jo Brouwers auf diesen Jahreshöhepunkt vorbereitet, neue Literatur einstudiert und auch schon öffentlich erster Erprobung ausgesetzt.

Im Mittelpunkt steht eine Komposition, die allenfalls einem Sinfonieorchester anvertraut wird. Es handelt sich um die Nacht auf dem kahlen Berg von Modest Mussorgski.

Dieser Kahle Berg liegt in der Nähe Kiews und ist nach dem Volksglauben Treffpunkt von Hexen und Schreckensgestalten.

Das original russische Stück, „das aus heimatlichen Feldern hervorgebrochen und mit russischem Brot genährt worden ist”, wie der Komponist selbst schrieb, hat mehrere Umarbeitungen erfahren.

Die endgültige Fassung erhielt es nach dessen Tod durch Rimski-Korsakow. Hier handelt es sich um eine Bearbeitung des Japaners Tohru Takahashi, der den Braunsrathern könnerisch das Letzte abverlangt.

In dieser Beziehung auch nicht ohne ist der Slawische Tanz Nr. 1 von Dvorak bzw. die Opernouvertüre Der Kalif von Bagdad von Boieldieu.

Mit dem Hit Riverdance in einem Arrangement des Braunsrather Schriftführers Mario Moll wird schon im ersten, konzertanten Teil der der aufgelockerten Unterhaltung gewidmete zweite Durchgang angebahnt.

Eingeleitet mit den rasant schnellen Flashing Winds. Das Arrangement des gleichnamigen Jazz-Musicals Les Parapluies de Cherbourg von Jean Legrand, ein Medley bekannter Melodien der Pop-Band Queen, One o clock jump, ein Hit von Count Basie aus dem Jahre 1938 sowie Märsche runden diesen Teil ab.