Kreis Heinsberg: Heiße Weihnachten im Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg : Heiße Weihnachten im Kreis Heinsberg

Wenig Zeit für Besinnlichkeit gab es für Feuerwehr und Polizei im Kreis Heinsberg zwischen Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag. Eine ganze Reihe von Bränden und zwei Gasalarme hielten die Einsatzkräfte in Heinsberg, Geilenkirchen und Übach-Palenberg in Atem. Für mehrere Menschen endete der Weihnachtsauftakt im Krankenhaus.

So brach im Geilenkirchener Stadtteil Lindern im Dachgeschoss eines Wohnhauses in der Frankenstraße am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr ein Feuer aus. Die mit einer Drehleiter angerückte Feuerwehr brachte den Zimmerbrand schnell unter Kontrolle. Drei Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Gasalarm am Heinsberger Markt: Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten am Heiligabend nach einer Untersuchung der Örtlichkeiten Entwarnung geben.
Gasalarm am Heinsberger Markt: Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten am Heiligabend nach einer Untersuchung der Örtlichkeiten Entwarnung geben. Foto: Claudia Krocker

In Hückelhoven brannte am Heiligabend gegen 22.15 Uhr ein Wohnwagen in der Jülicher Straße aus. Ein 35-Jähriger aus Duisburg, der sich im Wohnwagen befand, konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Er erlitt jedoch schwere Verbrennungen an den Händen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Durch das Feuer wurde eine Garage neben dem Wohnwagen leicht beschädigt. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Nach einem Feuer im Heinsberger Stadtteil Oberbruch setzte die Feuerwehr Entlüftungsgeräte ein, um die Räume wieder bewohnbar zu machen.
Nach einem Feuer im Heinsberger Stadtteil Oberbruch setzte die Feuerwehr Entlüftungsgeräte ein, um die Räume wieder bewohnbar zu machen. Foto: Claudia Krocker

Gleich drei Brände mussten alleine in der Blumenstraße in Übach-Palenberg gelöscht werden. Dort wurden am frühen Donnerstag um 2.20 Uhr, eine gute Stunde später erneut gegen 3.35 Uhr und schließlich noch einmal um 4.20 Uhr brennende Zeitungsstapel im Eingangsbereich von Mehrfamilienhäusern gemeldet. In allen Fällen konnten die Flammen gelöscht werden, bevor Menschen zu Schaden kamen. Da der Verdacht auf Brandstiftung naheliegt, hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

In Heinsberg-Horst war es eine brennende Waschmaschine, die einen größeren Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte.
In Heinsberg-Horst war es eine brennende Waschmaschine, die einen größeren Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte. Foto: Claudia Krocker

Auch im Heinsberger Stadtteil Horst gab es einen Feueralarm. Dort war eine Waschmaschine in einem Keller in Brand geraten. Auch bei diesem Einsatz gab es keine Verletzten. Ein weiterer Kellerbrand wurde am Tannenweg in Oberbruch gemeldet.

Wegen eines Gasalarms musste die Feuerwehr gegen 21.30 Uhr zum Heinsberger Markt ausrücken. Die Experten untersuchten das Gelände, konnten aber schließlich Entwarnung geben: Gefährliche Stoffe waren nicht nachzuweisen. Kurze Zeit später, gegen 22.30 Uhr, wurde aus der Odastraße ebenfalls verdächtiger Geruch gemeldet. Auch dort fanden die Experten aber keine explosiven Gase.

(heck)