Heinsberg: Heinsberger können bald beim Müll sparen

Heinsberg : Heinsberger können bald beim Müll sparen

Das neue Abfallentsorgungssystem, das in Heinsberg ab 2008 umgesetzt wird, beschäftigt derzeit 13.000 Haushalte in der Stadt. Denn diese erhielten jetzt Post von der Verwaltung.

„Das neue System ist flexibel, optimiert und bietet mit der neuen Biotonne und der kostenlosen Altpapiertonne ein deutlich breiteres und bei sinnvoller Nutzung kostengünstigeres Angebot für die Bürger.” Schon das alleine ist für Wolfgang Dieder, den Ersten Beigeordneten der Stadt, ein gravierender Vorteil.

Eine wöchentliche Abfuhr der grauen Restmülltonne wird es ab 2008 nicht mehr geben. Dafür gibt es nun neben den schon bekannten 80- und 120-Liter-Gefäßen auch eine 60- oder 240-Liter-Tonne, die im 14-Tage-Rhythmus abgeholt werden. Die 770- und 1100-Liter-Container können hingegen bei Bedarf auch weiterhin wöchentlich geleert werden.

Neu beim Entsorgungssystem ist auch eine Altpapiertonne von 240 Liter Inhalt, die auf Wunsch freiwillig und kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann. Erstmals wird es nun zudem eine Biotonne geben. Sie kann in den Größen 80, 120 oder 240 Liter bezogen werden. Auch die Nutzung dieser Biotonne geschieht auf freiwilliger Basis.

Durch den Einsatz der neuen Biotonne würden sowohl die Stadt als auch ihre Bewohner sparen, erläutert Dieder. Die thermische Behandlung von Restmüll in Weisweiler koste derzeit 230 Euro pro Tonne. Es habe sich jedoch gezeigt, dass rund 30 Prozent des Restmülls auch in einer Biotonne ihren Platz fände. Die Entsorgung dieses Mülls koste jedoch nur zwischen 60 und 80 Euro je Tonne.