Heinsberg: Heinsberger Burgbergfestival ein Zuschauermagnet

Heinsberg : Heinsberger Burgbergfestival ein Zuschauermagnet

Hermann Rademächers, Leiter vom Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heinsberg, und Kämmerer Jakob Gerards zeigten sich mit der Resonanz auf das Burgbergfestival mehr als zufrieden. Der Mut der Stadt war mit herrlichem Wetter und wunderschönen Sommernächten belohnt worden.

Heinsberg wollte seinen Bürgern und Gästen einen Veranstaltungshöhepunkt bei freiem Eintritt bieten; lediglich ein Euro als „Security-Gebühr” für die Sicherheit musste bezahlt werden. Das Konzept kam an.

Den rockigen Auftakt am Freitagabend bestritten Emma6 und die Toten Ärzte auf dem Burgberg. In diesem herrlichen Ambiente mit Blick auf die Kreisstadt fühlten sich alle wohl - selbst die Musikbands waren angetan und hatten nicht mit einer solchen Atmosphäre gerechnet. So staunten die Bandmitglieder von Alma aus der Metropole Frankfurt am Samstag bei der Karibischen Nacht mächtig, hatten sie doch mit einer einfachen Bühne in der Provinz gerechnet und nun nur noch ein „wow!” auf ihren Lippen.

Die Hessen machten große Augen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Burgberg wurde an Wochenende zum großen Partyplatz und Treffpunkt für Alt und Jung. Heinsberg scheint zur Musikszene zu reifen. Mit Einsetzen der Dämmerung leuchtete der Burgberg im Schatten des Selfkantdoms im hellen und bunten Glanz.

Ganz stolz zeigte sich auch Theo Krings, der Leiter der Jugendmusikschule Heinsberg, denn ein Gitarrenlehrer aus seiner Schule spielte in der Reggaeband Umoya aus Köln mit. Sie begann den Abend mit leichter und entspannter Reggaemusik an. Dies sorgte schon hier und da für Karibik-Feeling, viele bewegten sich im Rhythmus der Musik, die karibische Lebensfreude schien Heinsberg gepackt zu haben. Alma brachte lateinamerikanische Rhythmen mit. Lehrer der Musikschule waren dann wieder bei Supernatural mit im Einsatz. Zur Musik von Carlos Santana bebte der Burgberg. Die Verantwortlichen hatten ein gutes Gespür mit der Auswahl der Bands bewiesen. Die inhaltliche Staffelung des Abends war voll gelungen.

Am Sonntag startete der dritte Tag des Burgbergfestivals mit einem ökumenischen Gottesdienst und dem Startschuss zum Niederrheinischen Radwandertag. Danach kamen die Freunde der Blasmusik auf ihre Kosten. Der Instrumentalverein Kirchhoven, der Musikverein Uetterath sowie die Willi Wenmakers Band nutzten die Showbühne zum Konzert. Da wurde erneut Unterhaltung vom Feinsten geboten.

Am Nachmittag konnte der Turm von St. Gangolf besichtigt werden. Viele Gäste das verbrachten wieder einen schönen Tag auf dem Burgberg.

Ein Dank ging nach der Veranstaltung an die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Heinsberg für ihren Einsatz.