Heinsberg: Heinsberg will beim Abfall Kosten sparen

Heinsberg : Heinsberg will beim Abfall Kosten sparen

Zur Optimierung und Kostenreduzierung wird die Stadt Heinsberg zum 1. Januar 2008 ihr Abfallkonzept ändern. Das beschlossen jetzt die Mitglieder des Bauausschusses - allerdings gegen die Stimmen der SPD.

Nach ausführlichen Beratungsgesprächen mit der Dienstleistungs GmbH des Städte- und Gemeindebundes NRW sowie aufgrund der Erfahrungen anderer Kommunen im Kreisgebiet sei davon auszugehen, so erläuterte Erster Beigeordneter Wolfgang Dieder, dass die Kosten durch die Ausschreibung der zu erbringenden Leistungen und eine Systemänderung gesenkt werden könnten.

Ohne zum jetzigen Zeitpunkt schon genaue Zahlen nennen zu können, gehe man bei der Dienstleistungs GmbH aber von etwa 20 Prozent Ersparnis bei den Sammlungskosten aus. Und diese sind in diesem Jahr mit 892.000 Euro im Haushalt angesetzt. Insgesamt werden für die Abfallentsorgung 3,75 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen 2,3 Millionen allein auf die Verbrennungskosten.

Die SPD wollte die Entscheidung jedoch vertagen. Begründung durch Uwe Rauschning: „Wir halten die Satzungsänderung für nicht ausgereift, weil noch keine konkreten Zahlen vorliegen.” CDU, FDP und Grüne folgten jedoch der Überlegung von Wolfgang Dieder, dass dies ja erst nach erfolgter Ausschreibung und entsprechender Angebote möglich sei, die Ergebnisse der befragten Kommunen - auch außerhalb des Kreisgebietes - jedoch eine positive Einschätzung erlaubten.