Heinsberg: Heinsberg über Stadtgrenze bekannt machen

Heinsberg : Heinsberg über Stadtgrenze bekannt machen

„Schwerpunktmäßige Entwicklung der Kreisstadt Heinsberg” lautete das Thema eines Referates von Bürgermeister Josef Offergeld auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Schafhausen-Schleiden in der Alten Schule Schleiden.

Schwerpunkte zu setzen sei vergleichbar mit einer Art Regierungsprogramm, erklärt der Bürgermeister den Versammlungsteilnehmern. Dabei müssten jedoch immer wesentliche Fragen beantwortet werden, etwa nach dem vorhandenen Handlungsspielraum, nach Finanzierbarkeit und Ausgewogenheit sowie nach der Bedeutung der jeweiligen Projekte.

Ein Schwerpunkt in der Stadt sei die Wirtschaftsförderungspolitik, so Offergeld. Deren Ziel sei es, bei möglichst geringer Belastung der Bürger möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen. Heinsberg biete derzeit rund 19.000 Arbeitsplätze, davon 13.000 sozialversicherungspflichtige und habe einen Einpendler-Überschuss von derzeit mehr als 1100 Personen. Vor allem auf dem Gelände des Industrieparks Oberbruch hätten sich erhebliche Veränderungen ergeben, die aber neue Perspektiven eröffnen würden, betonte er.

Teil der Wirtschaftsförderungspolitik sei aber auch die Gestaltung der Innenstadt als Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum. Zweiter Schwerpunkt der Entwicklung ist für den Bürgermeister die Steigerung der Attraktivität. Nach der Fertigstellung von Hoch- und Apfelstraße sei es gelungen, mit der Umgestaltung von Burg- und Kirchberg Heinsberg weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen. Einen Beitrag zur weiteren Steigerung der Attraktivität leiste derzeit die Umgestaltung des Geländes am „Lago Laprello”. Den nächsten Schritt sieht Offergeld im Umbau des Hauses Lennartz am Torbogen.

Was die Pflichtaufgaben betrifft, erläuterte Offergeld die Einrichtung offener Ganztagsschulen im Stadtgebiet. So werde nach mehreren Grundschulen im kommenden Jahr auch die Hauptschule in Oberbruch eine offene Ganztagsschule sein. Dass dies alles auch bezahlbar sei, verdanke die Stadt ihrer soliden Haushaltsführung, betonte er und erwähnte hier neben dem niedrigen Hebesatz für Gewerbe- und Grundsteuer B auch den im Vergleich mit anderen Kommunen niedrigen Schuldenstand der Stadt.