Erkelenz-immerath: Hat der SV in Neu-Immerath eine Zukunft?

Erkelenz-immerath : Hat der SV in Neu-Immerath eine Zukunft?

Neben der Ehrung der Mitglieder und Neuwahlen führte die Jahreshauptversammlung des Spielvereins Immerath 1911 eine lebhafte Diskussion über die aktuelle und zukünftige Situation des Vereins. Die nahende Umsiedlung schlägt sich auch in der finanziellen Situation des SV Immerath nieder.

Durch Wegzug und aus Altersgründen ist die Mitgliederanzahl wiederum deutlich gesunken. Die fehlenden Mitgliedsbeiträge und Spenden aus der mittlerweile ausgedünnten Geschäftswelt führen dazu, dass seit einigen Jahren - trotz der jährlichen Überweisung durch die KG Immeroder Seckschürger - die Saison mit einem drei- bis vierstelligen Minusbetrag abgeschlossen wird. Einen ersten Schritt zur Verbesserung dieser Situation ist die jetzt erzielte Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Die anstehende Umsiedlung und die damit verbundene Beeinträchtigung des Vereins nahm bei der Diskussion breiten Raum ein. Einwohner der Orte Pesch, Immerath und Lützerath ziehen weg, mit ihnen der Nachwuchs. Neumieter nehmen nicht so am Dorfleben teil; ihre Kinder sind meistens anderweitig orientiert. Da kann man nur auf einen Neuanfang in Neu-Immerath hoffen.

Dem Verein ist immer noch nicht klar, welche Möglichkeiten ihm dort zur Verfügung stehen werden. HIn Alt-Immerath hat der SV Zugriff auf die Sporthalle für das Training im Winter, ein Sportlerheim mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten, einen Rasenplatz und einen Asche-Trainingsplatz sowie Flutlichtanlage. In den Planungen für den Standort Neu-Immerath ist bisher nur von einem Sportplatz die Rede. Der Vorstand erhielt den Auftrag, das Gespräch mit den zuständigen Gremien zu intensivieren.