Kreis Heinsberg: Hastenrath viel Glück bei der DM gewünscht

Kreis Heinsberg : Hastenrath viel Glück bei der DM gewünscht

Die Spielleutemusik erlebt weiter einen Aufschwung. Beim fünften Wertungs- und Kritikspiel, das der Fachverband Neue Spielleutemusik veranstaltete, war in der Festhalle von Gangelt-Hastenrath erneut exzellente Musik zu hören.

Viele Musikfreunde von nah und fern hatten den Weg nach Hastenrath gefunden und kamen zeitweise aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was die Spielmannszüge (zwölf Vereine waren mit insgesamt 15 Starts vertreten) auf der Bühne boten, war „allererste Sahne” in Sachen Musik. Ganz erfreulich war vor allem auch das Auftreten des Nachwuchs in den einzelnen Vereinen; da wächst einiges heran.

In der Jugendstufe gab es gleich einen Höhepunkt. Die jungen Spielmannsleute aus Berrendorf-Wüllenrath spielten groß auf und wussten da noch nicht, dass sie schließlich mit 54,2 Punkten am Ende nicht nur einen ersten Rang mit Auszeichnung und den Wanderpokal erreicht, sondern auch die Tagesbestleistung vollbracht hatten. Die Zuschauer in der Halle merkten beim Spielen schon, dass das Korps exzellent agierte.

In der Unterstufe setzte Übach-Palenberg die Messlatte hoch an. 51,1Punkte brachten einen ersten Rang mit Belobigung ein. Einen Tick besser trumpften die Merbecker auf: Mit 51,6 Zählern holten sie sich den Wanderpokal in der Unterstufe. Das drittbeste Korps kam aus Houverath (49,83).

In der Mittelstufe zeigte Berrendorf-Wüllenrath erneut, dass dort die Spielleutemusik groß geschrieben wird. Berrendorf agierte fehlerfrei und spielte sich in die Herzen aller Zuhörer. Am Ende sprang mit 54,1 Punkten klar der Sieg heraus vor Geilenkirchen-Beeck (48,53). Die Berrendorfer waren über den Gewinn des zweiten Wanderpokals schier außer Rand und Band. Zum Siegerfoto mussten die Aktiven nebst Pokalen erst einmal in Hastenrath „eingefangen” werden.

In der Oberstufe startete Waldfeucht-Bocket bei der Siegerehrung die La-Ola-Welle. Mit 52,3Punkten holten sich die Spielmannsleute einen ersten Rang mit Belobigung und erhielten wie alle Sieger den Wanderpokal. Ihnen folgte mit 51,1 Punkten der auch belobigte Spielmannszug aus Wehr vor den ebenfalls mit ersten Rängen bedachten Laffeld (50,45) und Übach-Palenberg (48,03).

In der Höchststufe hatte Gastgeber Hastenrath leichtes Spiel und stand als einziger Vertreter von vornherein als Sieger fest. Jedoch: Der Westdeutsche Meister präsentierte sich vor der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Würzburg in Superform und erhielt ausgezeichnete 52,7Punkte und damit Rang eins mit Belobigung.