Heinsberg: Gut vermummt im Kampf gegen Noro-Virus

Heinsberg : Gut vermummt im Kampf gegen Noro-Virus

Zum Glück ist es nur falscher Alarm gewesen. Das mit Mundschutz, Gummihandschuhen und Kittel vermummte Klinikpflegepersonal im Heinsberger Krankenhaus ließ offenbar den einen oder anderen Leser gleich an eine hochansteckende Epidemie glauben.

Der Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Jürgen Minartz, und sein Oberarzt Dr. Carsten Triller hatten jedoch auf Nachfrage gleich des Rätsels Lösung parat. Das Noro-Virus treibt - passend zur kühleren Jahreszeit - wieder einmal sein Unwesen. Und auch in der Heinsberger Klinik waren gleich acht Fälle zeitgleich zu behandeln.

Wenn jemand mit Durchfall komme und es gebe Hinweise auf einen infektbedingten Durchfall, dann laufe gleich das komplette Programm an, erläutert Triller: Handschuhe, Mundschutz und Kittel zum Ansteckungsschutz für das Personal, Isolierung oder Zusammenfassung der Patienten mit gleichem Krankheitsbild, möglichst wenige Transporte der Erkrankten zu Untersuchungen innerhalb der Klinik. Eine befürchtete „Epidemie” wird es sicher nicht geben. Das dürfte schon das frühlingshafte Wetter verhindern, das sich jetzt endlich einstellt.