Erkelenz: Grundschule besticht durch klares Konzept

Erkelenz : Grundschule besticht durch klares Konzept

Der Laie staunt und der Fachmann nickt verstehend.

„Die Grundschule ist ein ruhender Pol in seinem heterogenen Umfeld”, so heißt es in der Begründung für eine Auszeichnung, die dem Neubau der Grundschule im Oestricher Kamp im Erkelenzer Norden zugebilligt wurde.

Bei einem Architektur-Wettbewerb, den der Bund Deutsche Architekten (BDA), Linker Niederrhein, ausgeschrieben hat, erhielt die dreizügige Grundschule mitsamt der integrierten Zweifach-Turnhalle eine der drei gleichrangigen Auszeichnungen.

Insgesamt waren 39 Bauprojekte, die in den vergangenen drei Jahren zwischen Aachen und Goch fertiggestellt wurde, von Bauherrn und Architekten zur objektiven Beurteilung vorgestellt worden.

Für die Stadt Erkelenz als Bauherrn und das Architekten-Team unter der Projektleitung von Ralf Dietz ist diese Auszeichung ein weiterer Beleg für die architektonische Qualität des Gebäudes, in das die Luise-Hensel-Schule eingezogen ist.

Zuvor hat sich auch schon die Wüstenrot-Stiftung lobend über den modernen Schulbau ausgesprochen.

In der Begründung der Jury für die Auszeichnung heißt es wörtlich: „Das Gebäude besticht durch sein klares geometrisches Konzept. Zentrales Entwurfselement ist das Forum, das alle Nutzungsbereiche erschließt und zugleich lebendige Mitte der Schule ist.

Bestechend ist die Konzentration auf das Wesentliche, insbesondere im sparsamen Einsatz und Verwendung von Oberflächen und Materialien.”

Dokumentiert wird die Auszeichnung durch eine silberfarbene Plakette aus Metall, die demnächst an der Schule angebracht werden kann. Nichts sagt die Auszeichnung des BDA über bauliche Mängel aus, die behoben werden mussten, und auch nichts über die schulische Qualität.

Lernen in und leben mit der Schule müssen Kinder, Lehrer und Eltern. Sie können die „Hülle” pädagogisch sinnvoll nutzen und füllen.