Hückelhoven-Baal: Grünes Licht für den Aufzug

Hückelhoven-Baal : Grünes Licht für den Aufzug

Der Rat hat im nichtöffentlichen Teil seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Abschluss eines Bauvertrages für die Infrastrukturmaßnahme „Einbau eines Personenaufzuges am Haltepunkt Hückelhoven-Baal” zwischen der Stadt Hückelhoven und der DB Station&Service AG zugestimmt.

Zufriedenheit quer durch das Parteiespektrum, denn damit ist nach langjährigen und schwierigen Verhandlungen, die so lang ausstehende Attraktivierung des Bahnhofes Hückelhoven-Baal in die Wege geleitet.

Zudem habe, so die Verwaltung, die Deutsche Bahn AG in den Gespräche zu gesagt, durch entsprechende Renovierungsmaßnahmen das Erscheinungsbild des Bahnhofes im Allgemeinen zu verbessern. Zur „Geschichte” des Fahrstuhls für den Bahnhof Baal: In der Bau- und Umweltausschusssitzung am 7. November 2006 wurde die Verwaltung beauftragt, mit der Deutschen Bahn AG über einen Vertrag zum Bau und Betrieb eines Personenaufzuges am Bahnhof Hückelhoven-Baal zu verhandeln und abzuschließen.

Im Laufe der Jahre 2007 und 2008 hat es immer wieder - wenn auch nur „schleppend” - in der Angelegenheit Verhandlungen undf Gespräche mit der Deutschen Bahn gegeben. Mit Stand von Mai dieses Jahres legt die Deutsche Bahn AG nun den abschließenden Entwurf eines Bauvertrages für die Infrastrukturmaßnahme „Einbau und Betrieb eines Personenaufzuges am Bahnhof Hückelhoven-Baal” vor. Nach diesem Vertragsentwurf ist die Stadt nun als Auftraggeber für die Planung, Finanzierung und Durchführung der Maßnahme insgesamt zuständig.

Nach einer Besprechung im Eisenbahnbundesamt in Köln ist nach einer ersten Grobkostenschätzung mit Baukosten in Höhe von einer halben Million Euro brutto zu rechnen. Daneben entstehen für das Projekt Ingenieurkosten und Verwaltungsgebühren gegenüber den unterschiedlichsten Abteilungen der Deutschen Bahn AG. Einschließlich des Planungs- und Durchführungshonorares für das von der Stadt zu beauftragende Ingenieurbüro, das für die gesamte Projektabwicklung zuständig sein wird, betragen diese Ausgaben voraussichtlich 125.000 Euro.

Nach derzeitiger Kostenübersicht liegen die Gesamtkosten damit bei rund 625.000 Euro. Diese Investition wird nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zu 80 Prozent mit Bundes- und Landesmittel bezuschusst. Damit kann der schon seit Jahren vorliegende Bewilligungsbescheid eingelöst werden. Die Planung des Personenaufzuges wird voraussichtlich im Oktober dem Bau- und Umweltausschuss zur Entscheidung vorgestellt. Über die endgültige Finanzierung der Investition ist dann ebenfalls zu entscheiden.