Hückelhoven: Große Sprünge trotz leerer Kasse möglich

Hückelhoven : Große Sprünge trotz leerer Kasse möglich

Der Stadtjugendring Hückelhoven sorgt für eine außergewöhnliche Form der Öffentlichkeitsarbeit.

Werbung in eigener Sache und gleichzeitig Werbung für die Jugendeinrichtungen in Hückelhoven wird ab sofort mit einer neuen Hüpfburg betrieben, die sich zur Zeit auf einer ersten Tournee durch das Stadtgebiet befindet.

Dabei profitieren nicht nur kleine Kinder von dem neuen Angebot, das sicherlich die Jugendarbeit in der Stadt weiter beleben wird. Mit relativ wenig Aufwand wird aus der Hüpfburg ein so genanntes Gladiatorenkissen, auf dem - ungefährlich und natürlich auch (hoffentlich) unblutig - interessante Wettkämpfe geführt werden können: Es geht einfach darum, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Nach den Premieren in Ratheim und Kleingladbach hat die Hüpfburg auch bereits ihre Feuertaufe in der Pfarre St. Lambertus - auf dem Spielplatz Aggerstraße - bestanden. Bei schönsten Sonnenschein konnten die Kinder des Flussviertels die Burg erproben.

Melanie Kohnen, Leiterin des Jugendheims St. Lambertus und ihre ehrenamtlichen Jugendlichen reisten dafür eigens mit dem Bulli an. Strom für das Galdiatorenkissen wurde bereitwillig von Anwohnern der Aggerstr. gespendet.

Einführungskurse

Weitere Einsätze sollen folgen, so dass alle Stadtteile in den Genuss der großen Sprünge und/oder spannenden Wettkämpfe kommen.

Die Hüpfburg- beziehungsweise Gladiatorenkissen-Aktion des Stadtjugendringes erfolgt in Kooperation mit den Jugendeinrichtungen. Mitglieder des Stadtjugendrings - Jugendheime oder Jugendgruppen - können das Gerät nach entsprechenden Einführungskursen ausleihen.

Die auf diese Weise geschulten Mitarbeiter, die durch ehrenamtliche Helfer unterstützt werden, erhalten bei ihren Einsätzen sogar eine kleine Aufwendungspauschale.

Wer die Neuanschaffung des Stadtjugendrings noch nicht erlebt hat, wird spätestens auf dem Pfarrfest von St. Lambertus Bekanntschaft mit dem aufblasbaren Kissen machen: Das Gerät ist für das Lambertus-Fest am 26. September fest gebucht und soll dort sowohl als Hüpfburg für die kleineren Besucher als auch als Gladiatorenkissen für „mutige” größere Gäste eingesetzt werden.

Und wer weiß, vielleicht kommt es ja zu spannenden Schaukämpfen zwischen Mitarbeitern und „Offiziellen”. Das würde nicht nur das Pfarrfestprogramm beleben, sondern sicherlich auch zur weiteren Werbung für den Stadtjugendring und seine Arbeit beitragen.

Eins ist jedenfalls jetzt schon sicher: Trotz aller finanziellen Probleme in Sachen Jugendarbeit lassen sich noch große Sprünge machen. Pfiffige Ideen machen es möglich. Zur Nachahmung sicherlich zu empfehlen.