Heinsberg-Kempen: Goldene Pferde geleiten das Paar

Heinsberg-Kempen : Goldene Pferde geleiten das Paar

Mit dem Sonnenschein um die Wette strahlten Stadtprinz Christian II. und Prinzessin Anni (Heuter) als sie im Kempener Ortsteil Theberath die Zugteilnehmer mit einem dreifach „Kempen Helau” willkommen hießen.

Wie in Karken, so verkündete auch in Kempen die Gruppe um Altkarnevalist Josef van Krüchten „Dr Zuch kömt”. Noch nicht müde in Kempen weiter zu feiern, waren - nach den Umzügen in Haaren, Karken und Kirchhoven - die „Mexikaner” vom BSE-Team.

Die „Mars-Menschen” aus Straeten um Adi Rademacher vom Kegelclub „Lustiges Dutzend” hatten sich unmittelbar vom Straetener Zug nach Kempen beamen lassen.

„Kokolores” machten die herzigen Kluser Mädchen als Vorhut des Haarener Kinderprinzenpaares, das aus einem halbierten Fußball seine närrischen Untertanen mit Süßigkeiten bedachte.

Die Jugendabteilung des FC Concordia Haaren gehört seit Jahren zu den Stammgästen im Rosenmontagszug. Die Nachhut bildeten die Kluser Jungschützen als „Robin Hoods”.

Zum „Domino-Day” gestalteten die Karnevalsfreunde aus Aphoven ihren Wagen. „Wenn der Koch als Prinz agiert, werden die Häppchen von uns serviert”, lautete das Motto der Karnevalsgruppe um Norbert Wolters und Vizepräsident Kalle Erkens.

Die kleinen und großen Köche hatten alle Hände voll zu tun, ihren Häppchen, von Wurst über Käse und Pizza an das närrische Volk zu verteilen.

Die Karnevalisten aus Hochbrück, in diesem Jahr mit dem Stadtprinzenpaar in der Nachbarschaft eine echte Hochburg des Frohsinns und der Narretei, grüßten mit dem „Glöckner von Notre Dame”.

Mit ihrem Piratenschiff hatten auch die Karkener und Kempener Piraten den Zug erreicht, um hier lediglich Trübsal zu rauben. Da Kempen durch Prinz Christian einen eigenen Standesbeamten hat, muss nur noch ein Standesamt her.

Im Kempener Zug warb dafür eine ganze Gruppe als Brautpaare mit einem Standesbeamten samt Stammbuch.

Vom Elferratswagen grüßte Kinderprinz Sebastian und warf Kamelle. Punkte für Kempen sammelte das „Footballteam”, das Marita Backhaus um sich geschart hatte.

Das Trommler-, Pfeifer- und Bläserkorps lieferte die Musikeinlagen und aus einer Pferdekutsche mit zwei golden Schimmeln winkte das Stadtprinzenpaar, wenn sie nicht gerade mit dem Verteilen von Süßigkeiten beschäftigt waren.