Hückelhoven-Brachelen: Glanzvolle Gala krönt das Jubiläum

Hückelhoven-Brachelen : Glanzvolle Gala krönt das Jubiläum

Die große Mühe hat sich gelohnt. Rund 400 Besucher kamen zur Benefiz-Gala zu Gunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung, die die Werbegemeinschaft Hückelhoven aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens veranstaltete.

Die festliche Veranstaltung im ehemaligen Autohaus in Brachelen war ein gesellschaftliches Ereignis, das den richtigen Höhepunkt der Jubiläumsfeiern darstellte.

Roland Meintz, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft, begrüßte nicht nur gemeinsam mit dem Vorsitzenden Ralf Sester, die Gäste in der festlich geschmückten Halle, sondern führte auch als Moderator durch das vielstündige Programm.

Unterstützt wurde Meintz dabei von Mia Aegerter, Schauspielerin und Sängerin aus der Schweiz, die das Publikum gemeinsam mit Meintz bei Laune halten wollte.

Viel Mühe brauchten sie sich nicht zu geben, dafür sorgte schon die Programmzusammenstellung, für die Jürgen Laaser von Kultur pur verantwortlich zeichnete.

Nach klassischem Beginn mit Michael Forg und Agnes Walter übernahm Sven Heubes den humoristisches Teil.

Der Comedy Zauberer verblüffte mit spaßigen und zugleich unnachahmlichen Kunststückchen.

Unbestrittener Höhepunkt im Programm war der Musicalpart, den die temperamentvolle Valerie Scott, die stimmgewaltige Petra Maditz Kübler und der unvergleichliche John Cashmore bestritten.

Doch waren auch sie nicht die Stars. Die eigentlichen Hauptpersonen dieser Benefiz Gala waren die leukämiekranken Kinder.

Auch dank der Carreras Stiftung ist es gelungen, die Heilungsquote von 50 auf 80 Prozent zu steigern.

Damit weitergeholfen werden kann, halfen alle bei der Benefiz-Gala mit: die Künstler, die ohne Gage auftraten, die Besucher, die reichlich spendeten, und die Repräsentanten aus der Politik.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sandte ein Grußwort, der Hückelhovener Bürgermeister Werner Schmitz wurde per Telefon-Liveschaltung aus Berlin zugeschaltet.

Er beauftragte prompt seinen Stellvertreter Bernd Jansen, in seinem Namen eine Spende an Meintz für die Stiftung weiterzureichen.

Diese Spende ist eine von vielen, die zu einer beachtlichen Summe - Laaser schätzte weit über 10.000 Euro - führte.

Dazu trug auch eine Versteigerung bei, bei der die handsignierten Boxhandschuhe der Klitschko-Brüder einer der Renner waren.

„Lokalpatriotismus” kam bei der Versteigerung auch auf: Das signierte Originaltrikot von Alemannia Aachen brachte mehr Geld in die Kasse als das von Bayern München!

Ein üppiges Büfett zwischendurch, ein fetziger Auftritt von Just is und eine gut bestückte Tombola rundeten den langen, ereignisreichen Gala-Abend ab.