Kreis Heinsberg: Gesundheitsförderung älterer Menschen: Sonderpreis für den Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg : Gesundheitsförderung älterer Menschen: Sonderpreis für den Kreis Heinsberg

Der Kreis Heinsberg hat mit seinem umfassenden Konzept zur Gesundheitsförderung älterer Menschen einen Sonderpreis beim Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2008 gewonnen.

„Damit zeichnen wir ein Projekt aus, das sich in vorbildlicher Weise zum Ziel gesetzt hat, im Zusammenwirken aller Akteure die soziale und gesundheitliche Versorgung der älteren Menschen im Kreis Heinsberg zu verbessern und das ehrenamtliche Engagement auszubauen.” Dies sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag in Düsseldorf anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger.

Das Projekt „Älter werden im Kreis Heinsberg” lebt davon, dass Ärzte- und Apothekerschaft, Freie Wohlfahrtspflege, Selbsthilfe- und Senioreninitiativen, Krankenhäuser und Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen, Sportvereine und öffentliche Einrichtungen zusammenwirken.

So konnten beispielsweise Präventionsprojekte wie etwa zur Sturzprophylaxe oder im Rahmen von Schlaganfallkampagnen verwirklicht, die Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen verbessert und Angebote für älter werdende Migrantinnen und Migranten entwickelt werden. Das Projekt hat insbesondere Vorbildcharakter für die regionale Vernetzung im Gesundheitswesen, beispielsweise auch bei der Bereitstellung sektorenübergreifender Pflegeangebote und bei der flächendeckenden Umsetzung seniorengerechter Ernährungsangebote im ambulanten und stationären Bereich.
Der Gesundheitspreis wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen” vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr: „Gesundheit im Alter - Innovative Gesundheitskonzepte”.

Ausschlaggebend waren unter anderem der Innovationsgrad eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge.

Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Arbeitsgruppe der Landesgesundheits-konferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind, die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Insgesamt hatten sich 62 Institutionen mit ihren Projekten beworben.

Der Gesundheitspreis wird am Mittwoch, 19. November, um 10 Uhr von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Düsseldorfer Landtag übergeben.