Gemeinsame Pläne für Umsiedlung

Gemeinsame Pläne für Umsiedlung

Erkelenz (an-o/iba) - Die beiden Erkelenzer Pfarren St. Martinus in Borschemich und St. Lambertus in Immerath wollen ihre Umsiedlungsplanungen intensivieren. Dies teilt das Bistum Aachen mit.

Auf der Basis der vom Bistum erarbeiteten Grundsätze werden die Pfarrgemeinderäte und die Kirchenvorstände der beiden Pfarren im März mit den Verantwortlichen des Bistums ihr Vorgehen bei der anstehenden Umsiedlung weiter abstimmen.

Im Vordergrund der Beratungen stehen dabei die zukünftige Präsenz der Gemeinden an den neuen Umsiedlungsstandorten, die Planung der notwendigen kirchlichen Infrastruktur und die Bildung von "Gemeinschaften von Gemeinden". Als wenig hilfreich bezeichnete in diesem Zusammenhang der Leiter der Hauptabteilung "Pastoral" im Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Pfarrer Rolf-Peter Cremer, diesbezügliche Forderungen und Planungen von außen, die gezielt in die Öffentlichkeit lanciert würden. In Planungsgruppen mit Verantwortlichen der Umsiedlungspfarren, der bestehenden Pfarren an den neuen Standorten und des Generalvikariates sollen die Rahmenbedingungen und die konkreten Umsetzungsschritte entwickelt und vollzogen werden.

"Deutliche Präsenz"

In dem Papier zu den Umsiedlungsgrundsätzen wird unter anderem als Ziel des Bistums eine "deutliche kirchliche Präsenz" in den umgesiedelten Gebieten benannt, das heißt die Bereitstellung von Orten für Gebet, Gottesdienst, Begegnung und Aktivitäten. Die Errichtung der Gebäude muss aus der Entschädigungssumme des Bergbautreibenden finanziert werden. Dabei sind die nachhaltige Nutzung der Gebäude zu planen und die Betriebskosten zu berücksichtigen.