Kreis Heinsberg: Gelebte Inklusion im Fußballsport

Kreis Heinsberg : Gelebte Inklusion im Fußballsport

Mit Spannung erwartet wurde von den Akteuren und allen anderen Beteiligten der neunte Schnorrenberg-Cup, das Fußballturnier für Menschen mit Behinderung, Seit 2014 ist die Fußballmannschaft des Betreuten Wohnens der Katharina Kasper Via Nobis GmbH Mitglied bei den Sportfreunden Uevekoven, auf deren Anlage das Turnier jetzt abermals ausgetragen wurde.

Menschen mit unterschiedlichen Handicaps erhalten über das betreute Wohnen individuelle Hilfestellung zum selbstständigen Wohnen. Die Fußballer kommen alle zwei Wochen zum Training nach Uevekoven. Aus Begeisterung für den Fußball schlossen sie sich den Sportfreunden als Mitglied an. Sie nehmen wie jedes andere Mitglied an Veranstaltungen teil und lassen sich, wenn Aufgaben anstehen, in die Pflicht nehmen. „Das ist gelebte Inklusion“, so Georg Schmitz von Via Nobis.

Insgesamt sieben Mannschaften aus Troisdorf, Langenfeld, Grevenbroich und dem Kreis Heinsberg waren dem Aufruf zur Teilnahme an diesem Turnier gefolgt. Dabei waren die Ausrichter mit zwei Mannschaften an diesem Turnier beteiligt.

Nach spannenden Spielen waren es schließlich die Mannschaft der Werkstätten in Langenfeld (Kreis Mettmann) und das Team Sportfreunde Uevekoven / Via Nobis I, die um den Turniersieg kämpften. In einer ausgeglichenen Partie sicherten sich schließlich die Gäste aus Langenfeld mit einem 1:0-Erfolg den Gesamtsieg. Die Begegnung um den dritten Platz wurde erst nach Elfmeterschießen entschieden werden. Da blieb die Mannschaft von Prospex Heinsberg mit 3:1 gegen die Auswahl der Rhein-Sieg-Werkstätten erfolgreich.

Verdienter Lohn für den sportlichen Einsatz waren wertvolle Pokale, mit denen jede Mannschaft ausgezeichnet wurde.

Nach der Ehrung der Sieger und Platzierten startete dann mit der inklusiven Musikgruppe von Via Nobis — KKrock — eine zünftige Party, die bis weit in die Abendstunden dauerte.

(gp)
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