Gasalarm: Zwölf Häuser evakuiert

Gasalarm: Zwölf Häuser evakuiert

Kreis Heinsberg. Großeinsatz in Bauchem: Rund ein Dutzend Menschen wurden am Sonntag aus zwölf Wohnhäusern evakuiert, einige hundert durften zunächst nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zeitweise drohte Explosionsgefahr, nachdem in einer Hauptgasleitung, die große Teile der Stadt versorgt, ein Leck entdeckt worden war.

Kurz nach 13 Uhr wurde im Bereich der Kreuzung Sittarder Straße/Berliner Ring von Passanten Gasgeruch festgestellt.

Die Männer des Zuges I der Freiwilligen Feuerwehr mit den Löscheinheiten Geilenkirchen, Süggerath und Waurichen bestätigten den Gasaustritt, die beiden Feuerwehr-Messeinheiten aus Hückelhoven und Dremmen wurden ebenfalls alarmiert.

An allen Ecken und Enden wurden in den Kanälen Messungen vorgenommen, um evventuelle Gasaustritte festzustellen. Die Geilenkirchener Polizei, unterstützt von Kollegen aus den Kreisen Aachen und Düren, sperrte betroffene Straßen ab.

Ein Leitender Notarzt, fünf Ärzte, vier Rettungs- und vier Krankenwagen sowie der Großraumrettungswagen aus Erkelenz standen für den Notfall bereit. 36 Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden alarmiert. Die Kreiswerke stellten zwei Busse zur Verfügung.

Fünf Löscheinheiten mit 75 Wehrleuten waren ebenso im Einsatz wie der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes. Das Leck in der Gasleitung befand sich im Bereich der Kreuzung Berliner Ring/Sittarder Straße.

Die Hauptleitung, die unter anderem auch das Krankenhaus mit Gas versorgt, wurde um 14.35 Uhr abgesperrt. Um 14.55 Uhr war die Explosionsgefahr beseitigt.