Hückelhoven: Für Skater ist der Himmel die Grenze

Hückelhoven : Für Skater ist der Himmel die Grenze

Zuerst existiert das Bild von dem einen, makellosen Sprung nur in Gedanken. Im nächsten Schritt fokussiert sich das ganze Wollen darauf, ihn Realität werden zu lassen, und der Körper muss gehorchen.

Hoffentlich zumindest. Genau darin besteht die Herausforderung, die Philipp Neumann so liebt. „Die Kunst ist, es leicht aussehen zu lassen, obwohl es nicht leicht ist”, sagt er zu seiner sportlichen Leidenschaft.

Gemeinsam mit rund 50 anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostet der 20-Jährige genüsslich aus, wie sich die Welt auf einem Brett mit vier Rollen drunter anfühlt.

Sehr gut anscheinend, verraten die zwischen Anstrengung und Vergnügen changierenden Gesichter der Teilnehmer des Skateboard-Contests auf der städtischen Anlage nahe dem Hückelhoven Center.

Der Himmel ist gewissermaßen das Limit: Denn die choreographischen Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos, sieht man einmal von den Gesetzen der Schwerkraft und einigen nicht zu leugnenden Beschränkungen der menschlichen Anatomie ab. „Wir kleben ja nicht an unseren Skateboards”, gesteht Philipp.