Hückelhoven-Hilfarth: Fünf Frauen sind seit 35 Jahren im Einsatz

Hückelhoven-Hilfarth : Fünf Frauen sind seit 35 Jahren im Einsatz

Der Missionsbasar des Missionsarbeitskreises St. Leonhard Hilfarth hat sein 35-jähriges Bestehen gefeiert. Den Grundstein dafür legten 1971 24 Hilfarther Frauen.

Während der Jahreshauptversammlung der Frauen- und Müttergemeinschaft wurde von der Regionalstelle Erkelenz darüber berichtet, wie man mit dem Verkauf von Handarbeiten die Missionsarbeit unterstützen kann.

Zum damaligen Zeitpunkt war in den Ländern der Dritten Welt die Leprakrankheit das schlimmste Übel. So wurden die Verkaufsveranstaltungen der Handarbeiten „Lepra-Ausstellungen” genannt. Inzwischen hat die Aids-Krankheit die Oberhand gewonnen und die Ausstellungen heißen nun „Missions-Basar” und unterstützen vielfältige Projekte, weltweit.

Die erste Lepra-Ausstellung fand 1972 statt. Den Vorsitz hatte Ursula Abels. Der erste Erlös betrug 135 D-Mark. Er wurde der Organisation Aktion Leprahilfe in Willich zur Verfügung gestellt, die heute noch tätig ist. Inzwischen belaufen sich die Erträge auf einige tausend Euro, die an drei, dem Missionskreis bekannte Projekte direkt und ohne Umwege überwiesen werden.

Von den ehemals 24 Gründerinnen leben noch zehn Frauen und wiederum fünf davon sind auch heute noch mit unermüdlicher Energie und Freude aktiv für die gute Sache tätig.

Es sind: Adele Donkiewicz, Annemie Thiery, Elisabeth Dieck, Anneliese Vieten, Marianne Sieberichs, Ursula Abels, Sibille Sachsenhausen, Maria Netten, Gertrud Herfs und Katharina Vieten. Es ist beachtlich, was diese Frauen in den vergangenen 35 Jahren geleistet haben.