Heinsberg: Firma sera baut 2000-Quadratmeter- Gebäude

Heinsberg : Firma sera baut 2000-Quadratmeter- Gebäude

„Die Firma sera im Heinsberger Industriegebiet hat die Globalisierung immer als Herausforderung und Chance für die Zukunft gesehen”. Dies stellte der Landtagsabgeordnete Bernd Krückel anlässlich der Grundsteinlegung zum Bau des neuen Verwaltungsgebäudes der 1970 in Kirchhoven gegründeten Unternehmensgruppe heraus.

Geschäftsführer Josef Ravnak begrüßte zu diesem erfreulichen Anlass auch Bürgermeister Josef Offergeld sowie die Geschäftsführer der ausführenden Bauunternehmung Rainer und Ludwig Florack, Prokurist Ulrich Flieth und die Repräsentanten des Erkelenzer Architekturbüros Viethen.

Auf 2000 Quadratmetern wird den Angestellten ab Mitte Dezember 2007 ein hochmodernes Arbeitsumfeld in angenehmer und ästhetisch gestalteter Atmosphäre geboten. Wie Ravnak weiter berichtete, wird das bisherige Verwaltungsgebäude zu einer weiteren Lagerhalle umgebaut, um die kontinuierlich steigende Nachfrage nach sera-Qualitätsprodukten auch in Zukunft pünktlich und zuverlässig erfüllen zu können.

Bernd Krückel erinnerte mit Stationen aus der Firmenentwicklung an die Erfolgsgeschichte der Firma sera, die sich vom Ein-Mann-Betrieb vor 37 Jahren zu einem Arbeitgeber für mehr als 170 Beschäftigte entwickelte.

Bauunternehmer Rainer Florack dankte für die gute Zusammenarbeit und gratulierte zur Standorterweiterung. Ganz im Sinne des guten Miteinanders von Tradition und Innovation würden die neuesten Baustoffe der ersten Kategorie der Betontechnologie eingesetzt.

Die Außenfassade wird in der Firmenfarbe gelb und mit dem sera-Logo gestaltet. Blickfang im Erdgeschoss des dreigeschossigen Gebäudes wird ein elf mal drei Meter großes Fischbecken.

Für das Metallrohr im Grundstein mit der Urkunde und der Heinsberger Zeitung hatte Rainer Florack noch zwei von seinem Sohn Franz bemalte Glückssteine in Gelb und Rot mitgebracht.

Bürgermeister Josef Offergeld sprach von einem „Grund zu besonderer Freude” und stelle die enorme wirtschaftliche Entwicklung von der auf dem Weltmarkt operierenden Firma sera heraus.

Die geschwungene Bauform des Neubaus sowie der teilweise bis unter das Dach geöffnete Innenbereich stellten für ein Gebäude in einem Industriegebiet, so Offergeld, „außergewöhnliche architektonische Momente dar”. Auch mit dem neuen Verwaltungsgebäude werde der gute Ruf von sera als Marktführer sicherlich gefestigt.