Finanzamt tut was für Behinderte

Finanzamt tut was für Behinderte

Erkelenz (an-o) - Im "Europäischen Jahr für Menschen mit Behinderungen" untersucht die Kreisgruppe Heinsberg des Paritätischen die Anstrengungen, Menschen mit Behinderung in den Alltag zu integrieren. Als gutes Beispiel bewertet der Paritätische das Erkelenzer Finanzamt.

Die Delegation des Paritätischen wurde bei ihrem Besuch vom Dienststellenleiter des Erkelenzer Finanzamtes, Hans Joachim Beulke, seiner Stellvertreterin Dr. Elvira Schalla, Geschäftsstellenleiter Hans-Josef Schröder, Personalratsvorsitzenden Rolf Schiefkes sowie dem Vertrauensmann für Schwerbehinderte, Arndt Schieren, mit den vielfältigen Anstrengungen des Amtes vertraut gemacht.

Fazit des Besuches: Im Erkelenzer Finanzamt wird viel unternommen, dem behinderten Personal und den Steuerpflichtigen mit Behinderungen gleichermaßen das Leben zu erleichtern. Hierzu wurde das über 40 Jahre alte Gebäude beständig modernisiert. Behindertenparkplätze und eine Rampe für Rollstuhlfahrer, eine Behindertentoilette im Kellergeschoss, automatisch sich öffnende Türen und ein geräumiger Aufzug machen es Menschen mit Behinderung möglich, sich im Finanzamt problemlos aufzuhalten. Auch sehbehinderte Menschen finden die notwendigen Hilfen.

Zwölf Schwerbehinderte

Von den 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörde sind zwölf schwerbehindert. Wegen Mehrfachbehinderungen sind dem Finanzamt weitere sechs Behindertenarbeitsplätze zusätzlich anerkannt worden. "Damit", so Vorsteher Hans Joachim Beulke, "liegen wir weit über dem gesetzlich geforderten Maß der Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderungen." Durch spezielle Einrichtung der Arbeitsplätze trägt das Finanzamt dazu bei, dass das Personal die bestmöglichen Leistungen erbringt.