Kreis Düren: Feuerwerk und „Brings“ am Indemann

Kreis Düren : Feuerwerk und „Brings“ am Indemann

Es ist eines der Highlights in der Region und das obwohl es erst zum zweiten Mal stattfindet, das „Sommerleuchten am Indemann“. Bereits im vergangenen Jahr lockte es knapp 5000 Besucher aus der Region vor den Aussichtsturm — und mehr dürfen es auch 2016 nicht sein.

Ab 5000 Menschen gelten die Regeln für Großveranstaltungen, das Überschreiten dieser Sicherheitsgrenze hat eine Sonderbauverordnung und ordnungsbehördliche Vorschriften zur Folge. Die Indeland-Gesellschaft rechnet aber mit einem Besucherrekord.

Der Eintritt bleibt quasi frei

Die Konsequenz: Es werden 5000 Karten zu einem Einzelpreis von vier Euro verkauft. Um sicher zu stellen, dass der Eintritt dennoch weiterhin quasi frei ist, sind im Kartenpreis der Shuttlebus und der Parkplatz enthalten und auch die Teilnahme an einem Gewinnspiel. „Wir nennen den Obolus Schutzpauschale“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr von „Sommerleuchten am Indemann“.

Der große Kracher, der so viele Zuschauer anlocken könnte ist, dass die Kölsche Band „Brings“ eine Stunde in das Höhenfeuerwerk hineinspielen wird. Ein Spektakel, dass sich die Indeland-Gesellschaft sozusagen selbst zum zehnten Geburtstag schenke, sagt Spelthahn und verweist auch auf den 25. Geburtstag der Band selbst.

Im Jahr zuvor sei eine Regulierung der Besucherzahlen nicht notwendig gewesen, denn die Besucher seien über den Tag verteilt gekommen und gegangen, sagt Spelthahn. „Wenn aber alle zu Brings und zum Feuerwerk kommen, dann müssen wir Sicherheitsvorkehrungen treffen.“

Das Sicherheitskonzept verlangt: Keine Karte, kein Eintritt. Die vier Euro sollen gewährleisten, dass die Karten auch genutzt werden. Wer das Festivalgelände verlässt und nicht vor hat wiederzukommen, wird gebeten, seine Karte beim Sicherheitspersonal am Eingang zu hinterlegen. Damit andere Besucher die Chance erhalten, auf das Gelände zu gehen. Mutige Fans können sich also auch ohne Karte trauen spontan zu kommen, nur der Einlass sei eben nicht gesichert, gesteht Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker.

Vor dem beeindruckenden Aussichtsturm wird mit Stars und Sternchen aufgefahren, darunter „Raderdoll“, einer jungen Band aus der Region, die „Kölsche Tön“ präsentiert. „Querbeat“, eine Brass und Marching Band aus Bonn soll Farbe und karnevalistische Stimmung aufbringen. Außerdem kommt „Colör“, eine der bekanntesten Frauenbands im Kölner Karneval. DJ Fosco rundet das achtstündige Programm ab.